Montag, 28. Oktober 2013

HILFE, die Grunzens kommen...!




HILFE, die Grunzens kommen...!

Familie Grunz hat Ärger

Roman für Kinder

EUR 12,95

Übersetzt aus dem Englischen von Harry Rowohlt

Mit Illustrationen von Axel Scheffler
ISBN 978-3-407-82032-7
240 Seiten.
Gebunden.
Ab 8 Jahre
erschienen in der Verlagsgruppe BELTZ 

Wenn Philip Ardagh, Axel Scheffler und Harry Rowohlt aufeinandertreffen, kann nichts anderes dabei herauskommen, als ein haarsträubendes Abenteuer mit schrägen Figuren, irrwitzigen Wendungen und urkomischem Witz. Köstliche Unterhaltung in allerbester Dick & Doof-Manier, anarchischer Nonsense wie Kinder ihn lieben. 
Hier kommt die wohl SELTSAMSTE Familie aller Zeiten ...!

Herr und Frau Grunz sind griesgram grummelig, grunzend blöd und so stinkig, dass man sie bereits zehn Meter gegen den Wind riecht. Aber keine Bange: Ihr Sohn ist nicht ganz so seltsam. Mal abgesehen von den schiefen Ohren, den zu Berge stehenden Haaren und dem ollen blauen Kleid. Sohnemann ist sogar ziemlich helle und auf Zack. Höflich, hilfsbereit, mitfühlend. So ganz und gar anders als Herr und Frau Grunz. Und deshalb fragt er sich völlig zurecht: KÖNNEN DAS WIRKLICH MEINE ELTERN SEIN???!!
Schon ist Sohnemann mittendrin in einer abenteuerlichen Elternsuche, die irrwitzigste Wendungen nimmt ...
Mehr zur Familie Grunz: www.familiegrunz.de




Meine Meinung:
Ich weiß nicht, was ich mir versprochen habe, aber durch die ganze Werbung für Familie Grunz habe ich ein Kinderbuch erwartet, das mich wirklich begeistern kann, dem war leider nicht so und ich gestehe, das ich wirklich maßlos enttäuscht bin. Von Axel Scheffler kennen und lieben wir den Grüffelo und das Buch gehörte lange, lange Zeit zu unserem Einschlafritual. Vielleicht habe ich deshalb "Großes" erwartet? Mich konnte "Familie Grunz hat Ärger" kein Stück begeistern, geschweige denn zum Lachen bringen. Ich fand sie unausstehlich und regelrecht widerlich. Stinkend, eklig und regelrecht strohdoof. Das wollen Kinder lesen? Wo könnten sie sich denn mit den Personen identifizieren? An den Ohren an der Wäscheleine aufgehangen wie Sohnemann? Entführt von Herr und Frau Grunz, die sich untereinander völlig respektlos begegnen? Warum vermisst niemand seinen Sohn? Ich würde alles in Bewegung setzen um mein Kind zu finden, aber ich gehöre natürlich auch nicht zu den Müttern, die ihre Kinder zum Trocknen an eine Wäscheleine hängen und wenn das Kind dann verschwunden ist, dann habe ich ihn einfach verlegt? Ich fand das Buch leider nur bedingt witzig und würde auch keine Leseempfehlung aussprechen, da aber Geschmäcker nun einmal verschieden sind, wird es genügend Leser geben, die es dann an meiner Stelle tun würden. Ich habe natürlich den Aspekt beachtet, das es sich hier um ein Kinderbuch handelt, dennoch konnte ich mich mit Familie Grunz, die sich übrigens wie Schweine benehmen, daher passt der Name wie die Faust aufs Auge und trotzdem sprang der Funke nicht über. Normalerweise fühle ich mich gerade in der Genre Kinderbuch sehr zuhause, aber hier konnte ich mich leider nicht für das Buch erwärmen. Schade!

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