Dienstag, 31. Dezember 2019

ReRead - Silber - Das erste Buch der Träume - Dem Hype erlegen Teil 1




Silber - Das erste Buch der Träume

432 Seiten, FISCHER TaschenbuchISBN: 978-3-596-19673-9, 12€





Ich las die Silber Trilogie direkt nach ihrem Erscheinungstermin im Jahre 2014 / 2015. Nachdem ich nun die Möglichkeit bekam, die Bücher als Taschenbuch für eine günstige Mark zu ergattern schlug ich zu, um sie erneut zu lesen. Beim ersten Lesen muss ich gestehen, empfand ich die Trilogie eher als oberflächlich und auch zu düster, wobei sich meine doch eher schlechte Meinung des Damals nun beim ReRead ein klein wenig änderte. Vielleicht, weil ich einige Dinge anders wahrnahm oder auch anders bewerten würde. Der Hype, der entstand war für mich absolut nicht nachvollziehbar, dennoch konnte ich mich nun einem gewissen Sog nicht entziehen und gestehe, dass mir die Trilogie nun um einiges besser gefallen hat.
Wie schon zu erahnen ist, geht es um Träume und um die Tatsache, dass es möglich ist, sich in Träumen zu begegnen. Nicht immer ist dieses nur positiv, da es auch zu Grenzüberschreitungen kommt, da private Träume ausgenutzt werden, um hier und da Dinge zu verändern. Manches ist witzig, aber nicht alles, was aufgedeckt oder entdeckt wird, ist vorteilhaft für denjenigen, der träumt. Insgesamt ist "Silber - Das erste Buch der Träume" ein gelungener Einstieg in die Trilogie, da sich Mia und Liv Silber sich mit uns als Leserschar erst vertraut machen müssen. Ihre neue Familienkonstellation ist definitiv interessant und eine Patchworkfamilie nicht immer einfach. Es ist sehr gelungen dargestellt, welche Probleme sich einschleichen, wenn Eltern sich neu verlieben und man urplötzlich in eine andere Umgebung zieht, eine neue Schule besucht und zudem noch einen neuen Bruder und eine neue Schwester ertragen muss. Sehr gut eingefangen sind Mobbing und Intrigen, mit denen sich junge Menschen mitunter auseinandersetzen müssen.
Gerne vergebe ich eine Leseempfehlung an einen guten Einstieg in eine Trilogie, wobei ich ebenso wie vor einigen Jahren die Düsternis des Friedhofs und auch die Gefahren, die sich hinter den Traumtüren verbergen, immer noch erschlagend finde. Trotzdem muss ich mir eingestehen, dass "Silber - Das erste Buch der Träume" einen gewissen Sog ausübte und ich froh war, nahtlos weiterlesen zu können. 

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