Blackwood
Briefe an mich
"Blackwood - Briefe an mich" ist ein Buch angefüllt mit dem Zauber und der Magie Irlands. Ich fühlte mich sehr angezogen vom wirklich schönen Cover und freute mich sehr darauf den Roman zu lesen. Das Cover glänzt und ist von der Aufmachung her ein echter Hingucker. Die Farben sind warm und ansprechend gewählt. Die Libelle, die in den Vordergrund gerückt wird, findet Raum innerhalb der Story. Sehr gelungen ist auch die Karte vom beschaulichen Örtchen Blackwood, die gleich ins Auge springt, wenn man das Buch öffnet.
Da der Roman keine direkte Altersempfehlung aufweist, würde meine persönliche Empfehlung jungen Leser_innen ab 12 Jahren entsprechen, wobei der Verlag natürlich auf einen All- Age_Roman hinweist, dem ich absolut zustimmen kann. Inmitten magischer Wesen wie Elfen und Leprechaun kann man sich einfach nur wohlfühlen, wenn dann auch noch Briefe eines zukünftigen Ichs auftauchen, dann ist Magie spürbar und erwärmend. Ich gestehe, das ich eine sehr hohe Erwartung an "Blackwood - Briefe an mich" hatte und mich sehr für die Story begeistern konnte. Die vielen Male als es mir auf diversen Plattformen begegnet ist, ließ meine Neugier immer mehr und mehr erwachen. Wie gut, das es schon in meinem Buchregal darauf wartete gelesen zu werden.
Da der Roman keine direkte Altersempfehlung aufweist, würde meine persönliche Empfehlung jungen Leser_innen ab 12 Jahren entsprechen, wobei der Verlag natürlich auf einen All- Age_Roman hinweist, dem ich absolut zustimmen kann. Inmitten magischer Wesen wie Elfen und Leprechaun kann man sich einfach nur wohlfühlen, wenn dann auch noch Briefe eines zukünftigen Ichs auftauchen, dann ist Magie spürbar und erwärmend. Ich gestehe, das ich eine sehr hohe Erwartung an "Blackwood - Briefe an mich" hatte und mich sehr für die Story begeistern konnte. Die vielen Male als es mir auf diversen Plattformen begegnet ist, ließ meine Neugier immer mehr und mehr erwachen. Wie gut, das es schon in meinem Buchregal darauf wartete gelesen zu werden.
Gesine, die Protagonistin muss einen schweren Schicksalsschlag verarbeiten und das ist die einzige Kritik die ich an "Blackwood - Briefe an mich" habe, da mir der Trauerprozess zu oberflächlich behandelt wird. Den Verlust der Mutter wird wie mir scheint, immer nur nebensächlich eingebaut. Da hätte ich mir einfach mehr an Gesprächen oder anderen Halt gewünscht, da für Gesine urplötzlich alles aus dem Ruder läuft. Mutter verstorben und eine neue Heimat, fernab vom Schnitzelland. Der Umbruch geschieht in meinen Augen viel zu plötzlich, aber dieses ist nur meiner emotionalen Wahrnehmung geschuldet. Gesine lebt sich relativ schnell in Irland ein und bekommt auch zügig neue Aufgaben, die ablenken, wobei natürlich der Brief des zukünftigen Ichs eine große Rolle spielt. Elfen und andere magische Wesen wirken zunächst sehr befremdlich auf sie. Manche Begebenheiten sind auch sehr witzig dargestellt und werten die anfängliche Spannung eines neuen Zuhauses definitiv auf. In die Schuhe sprechen, um diese von magischen Wesen zu befreien würde mich auch am Verstand meiner Tante zweifeln lassen.
Es ist nicht nur die Magie die aus den Seiten des Romans hervortreten kann, sondern auch Familenstreitigkeiten, Freundschaft und die erste große Liebe, wobei diese boykottiert wird und nicht einfach zu gestalten ist, wenn dadurch andere vom Neid zerfressen werden. Von den Charakteren her, bedient sich die Autorin üblichen Klischees, denn wir treffen auf Zicken, Nerds, Mauerblümchen und Co. Gesine muss sich erst beweisen, denn anfänglich ist sie als Neue in Blackwood mehr als überfordert. Ich habe übrigens diese Rosinengeschichte nicht verstanden Frau Autorin. Entweder bin ich diesbezüglich zu doof um es zu kapieren oder die Hinweise sind nicht eindeutig oder eben auch zweideutig gemeint, sodass es bei mir zu leichter Überforderung kam.
Klatsch und Tratsch wird durch den örtlichen Radiosender vermittelt und diese kurzen, knackigen Einblicke beleben das Buch. Natürlich ist das Theaterstück, in dem Gesine neben Arian die Hauptrolle spielt, Thema Nummer Eins in Blackwood. Küsse und Text müssen geübt werden und daher kommen sich die beiden Hauptdarsteller recht nah. Die eingewobene Liebesgeschichte hat mir gefallen, zumal Arian trotz Reichtum nicht arrogant oder überheblich wirkt.
Insgesamt gesehen konnte sich in mir während des Lesens ein Wohlgefühl entwickeln, daher vergebe ich trotz kleiner Schwächen eine Leseempfehlung, da ich mir mehr Magie gewünscht hätte, zumal Irland einfach dazu einlädt, in Mythen und Sagen einzutauchen. Ansonsten ein gelungener Roman, der meine hohen Erwartungen zwar nicht gänzlich erfüllt hat, aber nah dran war.
★★★★
Es ist nicht nur die Magie die aus den Seiten des Romans hervortreten kann, sondern auch Familenstreitigkeiten, Freundschaft und die erste große Liebe, wobei diese boykottiert wird und nicht einfach zu gestalten ist, wenn dadurch andere vom Neid zerfressen werden. Von den Charakteren her, bedient sich die Autorin üblichen Klischees, denn wir treffen auf Zicken, Nerds, Mauerblümchen und Co. Gesine muss sich erst beweisen, denn anfänglich ist sie als Neue in Blackwood mehr als überfordert. Ich habe übrigens diese Rosinengeschichte nicht verstanden Frau Autorin. Entweder bin ich diesbezüglich zu doof um es zu kapieren oder die Hinweise sind nicht eindeutig oder eben auch zweideutig gemeint, sodass es bei mir zu leichter Überforderung kam.
Klatsch und Tratsch wird durch den örtlichen Radiosender vermittelt und diese kurzen, knackigen Einblicke beleben das Buch. Natürlich ist das Theaterstück, in dem Gesine neben Arian die Hauptrolle spielt, Thema Nummer Eins in Blackwood. Küsse und Text müssen geübt werden und daher kommen sich die beiden Hauptdarsteller recht nah. Die eingewobene Liebesgeschichte hat mir gefallen, zumal Arian trotz Reichtum nicht arrogant oder überheblich wirkt.
Insgesamt gesehen konnte sich in mir während des Lesens ein Wohlgefühl entwickeln, daher vergebe ich trotz kleiner Schwächen eine Leseempfehlung, da ich mir mehr Magie gewünscht hätte, zumal Irland einfach dazu einlädt, in Mythen und Sagen einzutauchen. Ansonsten ein gelungener Roman, der meine hohen Erwartungen zwar nicht gänzlich erfüllt hat, aber nah dran war.
★★★★

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