Samstag, 26. Januar 2019

Ein sehr gelungenes Finale einer Thriller Trilogie



Im Kopf des Mörders - Toter Schrei
352 Seiten - ISBN: 978-3-596-70206-0 - FISCHER Taschenbuch - 10,99€




"Im Kopf des Mörders . Toter Schrei" ist der dritte und letzte Band einer Thriller Trilogie des Autor Arno Strobel. Für mich gehört der Autor im Bereich Thriller zu meinen Favoriten, wobei ich gestehen muss, dass er mich mit diesem Finale völlig überzeugt hat und er scheinbar zu seiner alten Form zurückgefunden hat, denn es gab zuvor natürlich auch den einen oder anderen Thriller, der mich nicht ganz so begeistert hat, wie ich es mir erhofft hätte. Max Bischoff is back, aber auch Arno Strobel und ich hoffe, ich kann meine Begeisterung in Worte fassen und somit Werbung für den Autor machen, denn auch im deutschsprachigen Raum haben wir einige wunderbare Thrillerautoren, da müssen wir nicht auf das Ausland ausweichen. Natürlich ist Thriller nicht gleich Thriller und manchen mag es zu seicht und unblutig erscheinen, aber für mich ist wichtig, dass es mich packt und ich ein Buch kaum aus den Händen legen mag und so erging es mir nun mit "Im Kopf des Mörders . Toter Schrei". Einmal begonnen, musste ich mich bis zum Ende begeben, sonst hätte sich tatsächlich Unzufriedenheit breitgemacht. Erschienen ist das Buch am 23.1. und da ich es mir vorbestellt hatte, konnte ich fast schon zum Erscheinungstermin beginnen. Lange musste das Buch nicht warten, denn meine Neugier war zu groß, denn Thriller sind definitiv mein Lieblingsgenre und außerdem war ich gespannt, was Arno Strobel für mich an Thrill bereithält.

Max Bischoff der Protagonist hat schon einiges durchlebt und große Verluste erlitten, dennoch muss er im dritten Band der Reihe einiges einstecken, um seine Schwester Kirsten zu retten. Es ist grausam und makaber, was diese erleben muss. Ehrlich gesagt macht es mich auch sehr wütend, das Kirsten regelrecht dazu benutzt wird um Max zu brechen. Max selbst gerät in den Fokus der Ermittler, denn der Entführer ist immer einen Schritt voraus und lässt Max als Mörder dastehen. Selbst die Kollegen beginnen an seiner Unschuld zu zweifeln und machen Jagd auf ihn. Wie soll er aus dem Gefängnis heraus Kirsten befreien? Es ist wie eine tickende Zeitbombe. Max läuft die Zeit davon und scheinbar muss er alles, was ihm zuvor an inneren Werten wichtig war über Bord werfen. Da ich mich als Leserin mitten im Geschehen befinde, erhöht sich der Spannungsbogen immer mehr, denn es scheint keine Rettung für Max Schwester zu geben. Der Entführer ist knallhart und überschreitet einige Grenzen, die auf einen echten Psychopathen hinweisen. Wer aber steckt hinter diesem perfiden Plan, der Kirsten das Leben kosten soll und das von Max zerstören wird?

Letztendlich überwiegt der Spannungsbogen, der komplett gehalten werden konnte und mich regelrecht fesselte. Ich erhoffte mir einen positiven Ausgang der Situation in der sich sowohl Max als auch seine Schwester Kirsten befindet. Für mich war "Im Kopf des Mörders . Toter Schrei" ein krönender Abschluss, wobei ich gestehen muss, dass ich mir einen oder auch mehrere Folgebände der Thrillerreihe sehr gut hätte vorstellen können, da ich Max als sehr lebendigen Ermittler erlebt habe, der sich gerade im Finale der Reihe als äußerst sympathisch dargestellt hat und er selbst geblieben ist, obwohl der Entführer ihm wirklich übel mitgespielt hat. Er bleibt besonnen und nachdenklich und lässt sich nicht von seinem Hass leiten, was auch verständlich gewesen wäre. Die Post, der er vom Entführer erhält hat mich schockiert und beängstigt. Dieses ist, was ich lesen wollte und die erzeugte Angst um Kirsten ist absolut gelungen dargestellt und übertrug sich auch auf mich, daher kann ich nicht anders und muss eine absolute Leseempfehlung vergeben.

★★★★

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