Just me: Wovon man alles nicht stirbt
- ISBN: 978-3-649-62708-1
- Verlag: Coppenrath Verlag
- ab 12 Jahre
- Seiten: 224
- Klappenbroschur
- Einband: mit offenem Papier, Umlegeklappe und Relieflack
"Wovon man alles nicht stirbt" ist ein sehr interessanter Jugendroman, der mich durch das bunte Cover sehr angesprochen hatte. Die warmen Farben und die großen Blumen luden mich förmlich ein das Buch lesen zu wollen. So ganz warm ist die Story dann leider doch nicht, denn der Klappentext und auch die Story an sich sprechen eine nachdrückliche Sprache, die wirklich zum Nachdenken anregt. Lesya ist aus dem Krisengebiet Ukraine geflohen und auch wenn es nur in Nebensätze gepackt wurde ist das Grauen des Krieges präsent. Lesya offenbart sich wenig und dennoch gibt es jede Menge Geheimnisse die nach und nach gelüftet werden. Schlimm ist, dass es Menschen gibt die die Situation dieses Mädchens zu ihren Gunsten ausnutzen. Wahrscheinlich ist es Realität, aber mich hat es als Gutmenschen wirklich umgehauen und dennoch mit einer gewissen Genugtuung erfüllt als diese Person ihre gerechte Strafe erhält. Herr Klose, der urplötzlich stirbt wirkt auf mich als hätte auch er Dreck am Stecken. Ob eine Beschwörungsformel wirklich zum Tode führen konnte?
Die Autorin packt viele Informationen in die Story, dievon der jungen Leserschar sicherlich nicht ganz einfach zu verstehen ist. Dabei meine ich jetzt nicht, dass Kims Huhn urplötzlich sprechen kann. Diese Sequenz ist recht niedlich und gibt dem Buch ein klein wenig Farbe in die mitunter doch recht traurige Geschichte. Mir ist bewusst, dass es solche Erlebnisse zuhauf gibt und der geflohene Mensch geschützt werden sollte durch Gesetz und andere Hilfen. Leider wird nur gemeckert das zuviel Hilfe geschieht, was ich in Lesyas Fall leider nicht sehen kann. Nicht einmal die Nachbarn bemerken wie einsam und verloren dieses junge Mädchen wirkt.
Das Buch lebt von Unsicherheiten und dennoch wird das tiefe Gefühl der Freundschaft durch Lesyas Erleben nicht erschüttert. Dies ist, was das Buch schön macht. Ich vergebe gerne eine Leseempfehlung an einen Kinder - und Jugendroman, der zwar oftmals zwischen den Zeilen gelesen werden muss, aber eine nachhaltige Wirkung auf mich hat.
Das Buch lebt von Unsicherheiten und dennoch wird das tiefe Gefühl der Freundschaft durch Lesyas Erleben nicht erschüttert. Dies ist, was das Buch schön macht. Ich vergebe gerne eine Leseempfehlung an einen Kinder - und Jugendroman, der zwar oftmals zwischen den Zeilen gelesen werden muss, aber eine nachhaltige Wirkung auf mich hat.
und den Coppenrath Verlag für das Bereitstellen des Romans.

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen