Niemandsstadt
"Niemandsstadt" ist ein Jugendbuch, welches nachdenklich stimmt und für die angegebene Zielgruppe absolut angemessen erscheint. Es verbindet moderne Technik und Fantasy sehr gekonnt und lässt mich meine eigene Internetpräsenz überdenken. Wie viel gebe ich preis von mir und wo kann ich mich einschränken? Im Roman ist es Magkick, welches Eli in ihr Leben integriert hat und die vielen Follower die sie gewinnt, dadurch das sie immer wieder postet und präsent bleibt, ähnelt einigen Internetplattformen, die uns bekannt sein sollten. Eli, die sich anfänglich eher als unsympathisch darstellt, entwickelt sich im weiteren Verlauf der Story regelrecht als Heldin, was mir wirklich sehr zugesagt hat. Die oberflächlich denkend und handelnde Eli
zeigt wahre Freundschaft mit echtem Tiefgang.
"Niemandsstadt" ist modern und doch angefüllt mit sehr viel fantastischen Elementen, die zunächst eher verwirren, um dann letztendlich zu Höchstform aufzulaufen. Anfänglich war ich nicht vertraut mit der Aussage des Autors und musste mich erst einmal ein klein wenig in die Thematik einlesen. Zum Ende hin war ich überzeugt, das diese Story viele versteckte, wichtige Botschaften enthält, die es zu entschlüsseln galt.
zeigt wahre Freundschaft mit echtem Tiefgang.
"Niemandsstadt" ist modern und doch angefüllt mit sehr viel fantastischen Elementen, die zunächst eher verwirren, um dann letztendlich zu Höchstform aufzulaufen. Anfänglich war ich nicht vertraut mit der Aussage des Autors und musste mich erst einmal ein klein wenig in die Thematik einlesen. Zum Ende hin war ich überzeugt, das diese Story viele versteckte, wichtige Botschaften enthält, die es zu entschlüsseln galt.
"Niemandsstadt" benötigt starke Proatgonisten, die durch eine enge Freundschaft miteinander verbunden sind und daher gerade für junge Leser_innen ansprechend wirken wird. Die Problematik unserer modernen Technik wird gekonnt dargestellt, aber eben auch, das Träume unglaublich wichtig sind. Josefine, wirkt neben Eli zunächst blass, da sie eher Einzelgängerin ist und sich absondert durch Kleidung, anderes Auftreten und der Tatsache, ein Uralthandy, bzw. kein Smartphone zu besitzen. Hinzu kommt ihr Leben in der Niemandsstadt, eine Parallelwelt sozusagen. Die Freundschaft von Eli und Josefine wirkt daher so besonders, da sich beide im Umgang miteinander nicht verstellen müssen, sondern so sein können, wie sie wirklich sind und sich nicht verstellen müssen für erhöhte Klickzahlen auf Magkick. Dieses stimmt wirklich nachdenklich, gerade dann, wenn ich die jüngere Generation betrachte, die sich anscheinend immer präsentieren müssen. Kann es sein, das unsere Kids weniger Selbstbewusstsein haben, da sie Idolen nachjagen und nur noch das Äußere zählt? Elis Gedanken zu Magkick werden irgendwann völlig reif und überzeugend dargestellt und lassen sich definitiv auch auf das Handeln unserer Kids übertragen, zumindest teilweise.
Insgesamt ist "Niemandsstadt" überzeugend, wobei es für mich am Anfang zu leichten Startschwierigkeiten kam, die sich ausloten, sobald die Story an Fahrt aufnimmt und auch zu erkennen gibt, warum die Niemandsstadt entstanden ist und welches Ziel sie hat. Die Nebenrollen der Protagonisten sind ebenfalls gelungen besetzt und geben dem Roman dadurch Spannung in einem gut durchdachten modernen Abenteuer. Gerne vergebe ich eine Leseempfehlung, da die Story nicht nur durch das wunderbar gestaltete Cover glänzen konnte.

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