Sonntag, 22. September 2013

Rachekind




JANET CLARK

Rachekind

Thriller

ORIGINALAUSGABE
Taschenbuch, Broschur, 512 Seiten 
ISBN: 978-3-453-40927-9
€ 9,99 [D] 
Verlag: Heyne


Hannas Mann Steve verschwindet spurlos. Hanna ist sich sicher, dass etwas Schlimmes passiert ist, doch niemand glaubt ihr, bis ihre einjährige Tochter Lilou fast entführt wird. Als Lilou sich immer mehr verändert, scheint es, als stehe sie in Kontakt mit ihrem Vater. Hanna begreift, dass dies ihre einzige Chance ist, Antworten zu bekommen, und dass sie niemandem in ihrem Umfeld trauen kann. Sie macht sich allein auf die Suche nach der Wahrheit und begibt sich dabei in tödliche Gefahr ...


Leseprobe!



Meine Meinung:
Mich hat "Rachekind" wirklich verwirrt und es dauerte bis ich mich so reinlesen konnte, das ich das Buch erstens zu verstehen begann und zweitens mir der Thriller immer und immer mehr gefiel. Leider dauerte dies eine ganze Weile, sodass ich nicht in einem Rutsch gelesen habe, sondern mehrere Anläufe benötigte und auch mit den Gedanken gespielt habe das Buch abzubrechen. Da ich ganz selten aufgebe und ein Buch eigentlich immer beende kann ich zu "Rachekind" sagen, das es sich gelohnt hat durchzuhalten, auch wenn ich mit Geisterscheinungen in einem Thriller nicht wirklich etwas anfangen kann. Ich musste mich regelrecht warmlesen und Hanna und Lilou eine Chance geben, das Geheimnis um Steves Verschwinden zu lösen. Ich gestehe, das mir "Schweig still süßer Mund" und auch "Sei lieb und büße" der Autorin um einiges besser gefallen hat. "Rachekind" verfügt um einige Längen, die mir mitunter einfach den Spaß am Lesen verdorben hatten. Mir fehlte das knackige und spannende, zumindest in manchen Momenten. Nach und nach nimmt das Buch an Fahrt auf, was mir ehrlich gesagt doch ein klein wenig zu lange gedauert hatte. Ich will den Thriller auf keinen Fall madig machen, aber ich hatte irgendwie etwas ganz anderes erwartet. Der große Showdown und die Erkenntnis was tatsächlich geschehen ist ließ mich schwer schlucken und hat mich darüber hinweggetröstet, das ich fast 200 Seiten und mehr versucht habe mich mit dem Thriller anzufreunden. Ich würde gerne ganz viel Gutes über den Thriller berichten können, aber leider hat er mich nicht so packen können wie erwartet. Er war nicht schlecht, aber eben nicht herausragend. Dinge die in der Vergangenheit geschahen (grausamen, widerwärtige Dinge) kommen ans Tageslicht und werden aufgedeckt. Lilou ist diejenige, die ganz entscheidende Hinweise liefert und Hanna ist diejenige die die Dinge aufzudecken versucht und dabei fast selbst zu Schaden kommt. Der letzte Teil ist sehr spannend geschrieben und genau das hätte ich mir auch durch das ganze Buch führend gewünscht. Von mir nur eine eingeschränkte Leseempfehlung!


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