Samstag, 14. Juni 2014

Bücher zum Thema "Himmel" - Rezensionen im Gesamtpaket


Hallöchen,
dieser Post wird sich sehr von meinen anderen Rezensionen  unterscheiden, denn es wird himmlisch. Für eine Challenge auf Lovelybooks darf ich insgesamt 6 Bücher lesen, die mir in einem Wanderbuchpaket zur Verfügung gestellt wurden. Alle 6 beschäftigen sich auf unterschiedliche Art und Weise mit dem Thema "Himmel". Hier werdet ihr also alle Rezensionen zu den Büchern finden, die ich natürlich auch auf diversen anderen Seiten einstellen werde. 







Ein Mann berichtet von seinem Nahtoderlebnis


Stephen Ritchie, Elizabeth Sherrill

Rückkehr von morgen



Im Kriegsjahr 1943 stirbt der angehende Armeearzt George Ritchie an den Folgen einer Grippe.
Und kehrt ins Leben zurück.
Seine Reise in die unsichtbare Welt dauert nur wenige Minuten. Doch was er dort sieht und erlebt, revolutioniert sein "zweites Leben": Als lebenshungriger junger Mann, der mit dem christlichen Glauben nichts am Hut hat, steht er Christus gegenüber. Nichts bleibt, wie es war.
Ein Augenzeugenbericht von den "letzten Dingen", die diesen Namen nicht verdienen.
Sie sind der Auftakt zum wahren Leben ...


128 Seiten, Paperback,ISBN: 978-3-88224-837-1, Francke Verlag
3. Auflage, erstmals erschienen im Oktober 2010





Folge Du mir nach


Was sich wie ein Sciencefiction Roman liest und mich anfangs auch nicht begeistern konnte, entwickelt sich nach und nach zu einem Lebensbericht, der berühren kann und was viel wichtiger ist zum Nachdenken anregt. In "Rückkehr von morgen" berichtet der Autor über seine Nahtoderfahrung, die einen großen Hauch Apokalypse / Endzeit / Offenbarung des Johannes inne hält. Normalerweise empfinde ich dieses Thema zu schwierig und meide es, falls es möglich ist. Hier habe ich mich zusammen gerissen und das Gesamtpaket ist ein Roman der zum Nachdenken anregt. Was ist das, was dich am Leben halten würde? Wo hast du deine Prioritäten gesetzt? Was ist dir wichtiger, als der sein Leben ließ für dich? Schweifst du ab oder hast du erkannt, worum es im Leben geht? Jesus gebraucht George Ritchie um sein Reich zu bauen und dieses mitzuerleben hat mich regelrecht umgehauen. Natürlich weiß ich, das viele Sterbende von einem Licht sprechen ( Jesus hat ja selbst gesagt: Ich bin das Licht der Welt..... Joh. 8, 12), aber ein Jesus, der sich die Zeit nimmt mir das Leben und auch das Sterben bewusster zu machen, war mir neu. Es liest sich wie gesagt wie Sciencefiction und  ehrlich gesagt kamen mir auch hin und wieder Zweifel, aber ich bin dennoch fest davon überzeugt, das diese Erfahrungen besonders wertvoll sind um uns ein neues Bewusstsein zu schenken. Leseempfehlung!





Willkommen im Himmel

Wie kommt man in den Himmel? Warum müssen wir sterben? Wie ist das mit dem Jüngsten Gericht? Gibt es neben dem Himmel auch eine Hölle? Was erwartet uns in der Ewigkeit? Sehen wir unsere Lieben wieder? Wo sind unsere Toten jetzt?
Biblisch fundiert, humorvoll und mit geistlichem Tiefgang gibt Uwe Rechberger Antworten auf existenzielle Fragen. Dabei weckt er Dankbarkeit und Vorfreude auf Gottes neue Welt.



  • ISBN: 978-3-7751-5193-1
  • Verlag: SCM Hänssler
  • Taschenbuch , 192 S.
  • 9,95 Euro




Bei "Willkommen im Himmel" handelt es sich um ein Sachbuch, welches einiges umschreibt, was wir hin und wieder gerne verdrängen wollen. Mitten im Leben stehend verdränge ich gerne die Gedanken an den Tod und das was danach kommt. Wir werden erneut dazu aufgefordert wachsam zu sein, denn die Stunde in dem der König kommt naht, obwohl definitiv nur Gott allein weiß, wann diese Stunde sein wird. 

Normalerweise mache ich einen großen Bogen um diese Art von Büchern, da mir oft die Konzentration fehlt mich gänzlich darauf einzulassen. Uwe Rechberger hat es mir allerdings sehr einfach gemacht, denn dadurch das er einige witzige Anekdoten eingeflochten hat, war das Buch keineswegs trocken, sondern wirklich lesenswert. Natürlich kenne ich die Heilsgeschichte und Gottes wunderbaren Plan mit uns Menschen, aber es noch einmal aufzufrischen und erneut darüber nachzudenken hat regelrecht Spaß gemacht. Ich habe das Buch schnell gelesen und war erstaunt, wie viel ich aus dem Buch für mich herausziehen konnte. Vorfreude und eine erneute Gewissheit darüber, das nach dem Tod eben nicht alles vorbei ist.

Über einen der Witze im Buch habe ich wirklich Tränen gelacht und fand ihn einfach so bemerkenswert, das ich ihn euch hier wiedergeben wollte:

Drei Schildkröten leben in der Wüste. Einmal im Jahr machen sie sich auf den Weg zu einer Oase und damit sie auch kräftig anstoßen können, nehmen sie traditionell ihre Becher mit. Heute ist es wieder soweit. Die drei Schildkröten marschieren los: zwei Wochen – vier Wochen – sechs Wochen! Nach acht Wochen erreichen sie endlich die Oase. Vom Durst gequält stürmen sie zum Wasser, ziehen die Becher aus der Tasche und – Mist! Die 3.Schildkröte hat doch glatt vergessen, den Becher einzupacken. “Nun geh’ schon los und hol ihn, ohne Becher kannst du nicht mit anstoßen!” “Ihr müßt mir aber versprechen, daß ihr nicht ohne mich anfangt.” “Ehrenwort, wir fangen nicht ohne Dich an!” Nun gut, die Schildkröte macht sich auf den Weg. Zwei Wochen, vier Wochen, acht Wochen, sechzehn Wochen ..... Als sie nach einem halbe Jahr immer noch nicht da ist, sagt die eine Schildkröte an der Oase zur anderen: “Mensch, laß uns schon mal anstoßen, wer weiß wo sie bleibt oder ob sie noch kommt!” “Na gut, wenn du meinst…” Die beiden füllen ihre Becher, stoßen kräftig an und wollen gerade trinken, da kommt die dritte Schildkröte aus dem Gebüsch gesprungen und schreit entrüstet: “Seht Ihr, gut daß ich nicht losgegangen bin, ich wusste genau, dass Ihr ohne mich anfangt…”
Mit "Willkommen im Himmel" bekam ich also ein Sachbuch geboten, welches sich nicht wie ein Sachbuch las, sondern wie ein Buch dessen Sprache sehr humorvoll und voller Liebe ist, denn es bespricht die Weisheit Gottes und die Voraussicht dessen, welchen Gottes Plan mit uns ist - Die Ewigkeit mit ihm zu verbringen, die nur durch Jesu Tod und Auferstehung möglich ist.

Leseempfehlung!







Ich war tot - ein kurzer Blick ins Jenseits

eine wahre Geschichte
Autor(en): Ian McCormack


Seit 29 Jahren erzählt Ian McCormack von seiner himmlischen Erfahrung – zehntausende Menschen haben dadurch Jesus Christus als ihren Erretter gefunden. Endlich ist dieses Zeugnis auch in Deutsch erschienen. Ian starb als Sunnyboy, der von Gott nichts wissen wollte. Beim Tauchen wurde er von der Würfelqualle, einem der giftigsten Lebewesen, fünf Mal getroffen. Einmal reicht, um daran zu sterben. Im Todeskampf, erinnerte er sich an einen Ausspruch seiner gläubigen Mutter: „Wenn du in große Not kommst, rufe zu Jesus!“ Er wusste nicht, wie er das tun sollte. Da erschien ihm das Vaterunser wie eine Leuchtschrift: „Vergib mir meine Schuld... wie auch ich vergebe, denen, die an mir schuldig wurden ... dein Wille geschehe ...“ So erfuhr er Vergebung seiner Sünden in letzter Minute. Zu spät im Krankenhaus eingeliefert, konnte das Gegengift nichts mehr bewirken. Ian starb in den Händen der Ärzte. Er fand sich in totaler Finsternis wieder, aber wegen der Vergebung seiner Sünden, wurde er von unbeschreiblichem Licht in die Gegenwart Gottes gezogen. In seinem Buch beschreibt er in vielen Details, was er dabei erleben durfte. Er konnte wieder in dieses Leben zurück, um so vielen Menschen wie möglich, von der Realität Gottes und seiner Liebe zu erzählen. Viele Querverweise zum Wort Gottes bestätigen die erlebten Einzelheiten als biblisch. inkl. DVD



96 Seiten
inkl. DVD
ISBN: 9783937103723
Einband: gebunden
Verlag: PJI
12,50 Euro



"Ich war tot" ist eine ganz besondere Geschichte die in nur 96 Seiten erzählt wird. Mehr hätte uns als Leser wahrscheinlich auch überfordert, denn Ian McCormick bekommt etwas ganz wertvolles geschenkt und hier zeigt sich wieder einmal Gottes Gnade. Niemand soll verloren gehen und so schenkt Gott Ian einen Blick in die Finsternis. Ich habe es als sehr beängstigend empfunden, denn letztendlich zeigt es mir, das ich die Hölle aus meinem Leben ausgeklammert habe. Vielleicht sollte ich mich vielmehr mit dem Schrecken des Satans auseinandersetzen und ein neues Bewusstsein dafür bekommen, das es auch direkt in meinem Umfeld viele Menschen gibt die noch nicht erlöst sind. Um dieses Bewusstsein in mir zu erwecken war es wertvoll einmal einen anderen Blick zu riskieren und nicht immer nur die Herrlichkeit Gottes vor Augen zu haben. Wir sollten definitiv vermehrt auch einen anderen Blick riskieren um uns bewusst zu machen wie wir vielleicht noch besser Zeugnis für unsere Mitmenschen sein könnten um sie zu gewinnen und nicht zu verlieren. Natürlich muss jeder Mensch seine eigenen Entscheidungen treffen, aber vielleicht können wir erwirken das es eine positive Richtung nimmt. Für Ian McCormick wurden plötzlich die Gebete seiner Mutter wichtig und er bekam die Chance eine Entscheidung zu treffen die ihn in die richtige Richtung brachte. Nun kann er seine einschneidende Erlebnisse mit uns teilen und dadurch ein wertvolles Zeugnis abgeben.








Und plötzlich stand der Himmel offen: Wunderbare Erlebnisse mit Gott

Glauben Sie an Wunder? John van Diest war skeptisch. Bis er anfing, Geschichten von modernen Wundern zu sammeln. Dieses Buch enthält die packendsten. Es öffnet dem Leser die Augen dafür, dass "der Himmel offensteht". Es lohnt sich, mit Gottes wunderbarem Eingreifen zu rechnen. Die Berichte stammen u.a. von Billy Graham, Mutter Teresa, Corrie ten Boom und Max Lucado. Gottes Wunder geschehen auch vor der eigenen Haustür.


  • Broschiert: 192 Seiten
  • Verlag: SCM Hänssler
  • ISBN-10: 3775150218
  • ISBN-13: 978-3775150217

Zur Zeit nicht überall im Buchhandel verfügbar!



"Und plötzlich stand der Himmel offen" berichtet von kleinen und großen Wundern. Erlebnissen mit Gott, in der er sich uns Menschen offenbart. Manchmal umringen uns seine Engel um uns zu schützen. Sie sind für uns nicht sichtbar, aber für die die uns Böses tun wollen, erscheinen sie wie eine starke Armee. Es hat mich sehr beeindruckt, denn obwohl ich schon vieles gelesen, gehört und zum Teil selbst in meinem Leben erfahren habe, das sich Türen öffnen, die ich so nicht erwartet hätte, bin ich überrascht über Gottes Eingreifen und Handeln. "Und plötzlich stand der Himmel offen" trägt seinen Titel zurecht, denn wenn der Himmel sich öffnet, ist das die Zeit in der sich Gott um seine Kinder kümmert und ihnen zur rechten Zeit das sendet, was sie benötigen. Ein Buch über Wunder, die nicht nur Heilung beinhaltet, sondern auch Schutz. Was für eine wundervolle Verheißung in Gottes Armen geborgen zu sein. Ich war nicht skeptisch wie der Autor des Buches, aber definitiv erstaunt darüber, was alles möglich ist. Nicht jede Story konnte mich bewegen, aber es gab einige, wo mir vor Dankbarkeit die Tränen in die Augen traten. Es zeigt sich auch, wie wichtig es ist im Gebet füreinander einzustehen, denn mir scheint, das Gottes Handeln dann noch um einiges greifbarer wird. Auch wenn ich nicht von allen Lebensgeschichten angerührt wurde, sind es einige, die mir mitten ins Herz gingen und mir aufzeigen, das Gott auch heute noch Wunder tut. Natürlich habe ich dies schon vorher geglaubt, aber es nun noch einmal zu lesen macht verdeutlicht es mir erneut. Wer dieses Buch liest wird neue Kraft tanken und mit Erkenntnissen gesegnet werden, die Gott in all seiner Pracht verherrlichen. Gut ist, das ich nicht einen Augenblick lang das Gefühl hatte, das sich hier der Mensch in den Vordergrund drängt, sondern Gott es ist, der seine Allmacht zeigt. Wer sich darauf einlässt, wird ein Buch bekommen, dessen Botschaft wunderbar und wertvoll ist. Vielen Dank für dieses besondere Leseerlebnis!




Meine Zeit im HIMMEL
Eine wahre Geschichte vom Tod
und der Rückkehr ins Leben


16,00 Euro









Den Himmel gibt's echt

Die erstaunlichen Erlebnisse eines Jungen zwischen Leben und Tod

Unglaublich oder erstaunlich? Urteilen Sie selbst: Colton ist vier Jahre alt, als er lebensgefährlich erkrankt und operiert werden muss. Er überlebt um Haaresbreite. Später erzählt er seinen Eltern, dem Pastorenehepaar Todd und Sonja Burpo, von erstaunlichen Dingen, die er während dieser Zeit zwischen Leben und Tod gesehen hat. Er berichtet von Tatsachen, die er gar nicht wissen konnte. Coltons Fazit: "Den Himmel gibt's echt!"



  • ISBN: 978-3-7751-5278-5
  • Verlag: SCM Hänssler
  • Originaltitel: Heaven is for real
  • Gebunden , 160 S.
  • 14,95 Euro



LESEPROBE!


"Den Himmel gibt´s echt" erzählt die Geschichte des vierjährigen Colton, die so unglaublich ist, das ich das Buch regelrecht inhaliert habe. das was Colton erlebt, während er sich zwischen Leben und Tod befindet ist so unglaublich, das es mich zutiefst bewegt hat. Die Hoffnung Jesu nahe zu sein, sobald wir gestorben sind, ist tief in uns Menschen verwurzelt. Hier werden Dinge wahr, die fast schon wie ein Märchen klingen. Biblisch untermalt in faszinieren Bildern, die mich einige Zeit nicht losgelassen haben. Colton erlebt Dinge, die wir aus der Offenbarung kennen müssten und da ein kleiner Junge diese Dinge nicht kennen kann, muss es einfach wahr sein. es ist definitiv tröstend zu wissen, dass es den Himmel echt gibt, denn es kann nicht ausgedacht sein, wenn ein kleiner Junge diese Erfahrungen mit uns teilt. Oft kam mir das Buch allerdings doch vor, als würde sich diese Familie durch das Leid, welches Coltons Blinddarmdurchbruch hervorgerufen hat etwas in den Vordergrund spielen. Natürlich muss das Gesamtpaket wiedergegeben werden um es für uns als Leser verständlich zu werden, dennoch empfand ich dieses als Längen, die mich zwar dadurch berührten, weil ich selbst Mutter bin und die Ängste um ein krankes Kind mir natürlich bekannt sind, dennoch hätte dieses abgekürzt werden können, um auf sich auf das wesentliche zu konzentrieren. Gott gebraucht einen kleinen Jungen um uns Menschen zu trösten. Schön fand ich die Aussagen bestätigend, das wir einen neuen Körper haben werden und unseren alten verbrauchten hinter uns lassen können. Unsere Lieben werden wir im Himmel wiedersehen und sie werden uns erkennen. Was für eine schöne und tröstliche Aussage. Natürlich gingen mir gerade diese Fehlgeburtsgeschichte wirklich nah und da habe ich auch sehr geschluckt. Colton gibt seine Geschichte wirklich gut wieder und es fließen immer mehr Erkenntnisse ein, die ein kleiner Junge nicht einmal durch die Sonntagsschule wissen kann. Ich war positiv überrascht von dem Buch, obwohl ich eben auch einige Längen entdecken konnte, die hätten gestrichen werden können. Insgesamt komme ich aber zu einem guten Gesamtergebnis und kann dieses Buch an diejenigen weiterempfehlen, die verunsichert sind oder nach Trost suchen, da sie einen lieben Menschen verloren haben. Dieses Buch hat nicht nur den Niedllichkeitsfaktor dadurch alleine, das es die Erfahrungen einen kleinen Jungen sind, sondern weil die wahre Schönheit des Himmels uns begegnen wird. Eine gewisse Vorfreude darauf möchte ich nicht absprechen und vergebe daher eine echte Leseempfehlung!

Nicht nur eitel Sonnenschein








Petra Schwarz

Sommerpest

Ferien, die zum Albtraum werden
Ein Traum: der erste Urlaub ohne Eltern. Paulina und ihre Freundinnen Leo und Silvie wünschen sich nichts mehr als Sonne, Meer und süße Jungs. Und von allem gibt es reichlich. Vor allem Leo flirtet, was das Zeug hält. Am Abend des Hafenfests ist sie einfach nicht dazu zu bringen, mit zurück auf den Zeltplatz zu kommen. Und auch am nächsten Tag taucht sie nicht wieder auf. Typisch, Leo, findet Silvie, aber Paulina macht sich schreckliche Sorgen. Wohl zu recht, denn kurz darauf wird Leos Handy in einem Mülleimer gefunden ...


320 Seiten
Ab 14
ISBN SBN 978-3-423-71587-4
8,95 Euro


LESEPROBE!




"Sommerpest" ist ein Thriller, der mich als Mutter mit einem bitteren Nachgeschmack hinterlässt, da die Frage aufkam, ob ich es tatsächlich erlauben würde, mein Kind alleine in den Urlaub fahren zu lassen. Das eines meiner Kinder so etwas gewaltiges erlebt wie hier im Buch beschrieben ist zwar utopisch, aber als Mutter steht man ja definitiv immer Ängste um seine Kinder aus. Alles andere wäre nicht normal.

Wir begleiten drei Freundinnen auf ihren ersten Urlaub ohne Eltern, dadurch das die drei Mädchen völlig unterschiedliche Charaktere sind, ist Stress vorprogrammiert. Leo fand ich ehrlich gesagt sehr oberflächlich, dadurch, das sie sich gleich einigen jungen Männern an den Hals wirft und  flirtet als gebe es kein Morgen. Letztendlich ist es ja auch so, aber dennoch macht sie sich dadurch kein bisschen sympathischer. Mit Paulina konnte ich mich da schon eher anfreunden, denn sie wirkt sehr authentisch und käme für mich als beste Freundin auch sofort in Frage. Sylvie erscheint mir als dauereifersüchtig auf die anderen, daher würde sie auch ausscheiden. Hervorheben möchte ich an dieser Stelle definitiv Muffin, den ich vom ersten Moment an in mein Herz geschlossen habe. Wer sich auf das Buch einlässt, wird ähnliche Erfahrungen sammeln und mir sicherlich beipflichten.

Wir haben hier nicht nur eitel Sonnenschein, obwohl ein Urlaub ansteht, denn die Folgen sind wirklich grausam. Paulina ist diejenige die dem nachgeht und sich dabei selbst in große Gefahr begibt. Mir als Leserin kamen hier und da einige Verdachtsmomente, was geschehen sein könnte, die ich hinterher verwerfen musste, denn es kam dann doch alles ganz anders als erwartet.

Mir hat "Sommerpest" sehr gefallen und ich flog förmlich durch die Seiten. Durch einen regen Austausch mit der Autorin, ging mir hier und da auch ein Licht auf, denn ich schien einige wichtige Details überlesen zu haben. Wie gut, das ich das Buch in einer Leserunde genießen konnte. Von mir kann es nichts anderes als eine Leseempfehlung geben, denn "Sommerpest" konnte mich genügend fesseln, das es schon fast Schade war, dass das Buch beendet war.

Freitag, 13. Juni 2014

Code Black - Renn um dein Leben



Code Black

THRILLER

304 Seiten, Laminierter Pappband mit Kastenrücken
ISBN: 978-3-492-70316-1
€ 16,99 




Wenn Du diese Nachricht erhältst - renne um dein Leben!
»Kannst Du auf dem Heimweg Milch holen?« – Eine harmlos aussehende Textnachricht, doch für die 16-jährige Kari Andrews bedeutet dieser Satz nur eins: Nimm deinen Bruder und LAUF UM DEIN LEBEN! Denn Karis Eltern arbeiten als Agenten bei der CIA und haben jede Menge Feinde. Aus diesem Grund haben sie ihre Kinder für den Ernstfall gut vorbereitet. Mit ihrem kleinen Bruder Charlie taucht Kari unter, doch irgendetwas stimmt nicht. Ihre Eltern bleiben verschwunden. Und wieso macht plötzlich die CIA Jagd auf sie? Um die Wahrheit herauszufinden, ist Kari ausgerechnet auf die Hilfe des Footballspielers Luke angewiesen, für den sie heimlich Gefühle hegt. Kari und ihre Freunde begeben sich in ein Netz aus Lügen – und in größte Gefahr ...







"Code Black" ist ein Jugendthriller, der zwar wirklich übertrieben und überspitzt ist, mir dadurch aber total gut gefallen hat. Es hat einen Touch von Ninja Mutant Hero Turtels, denn auch diese müssen sich durch Köpfchen und Kampfgeist aus manchen Schwierigkeiten befreien. Wenn man das Buch also als Gute Laune Buch betrachtet, gibt es nichts daran auszusetzen. Ich habe oft gegrinst, da ich manche Situationen als zu aufgesetzt empfunden habe, dennoch mag ich eine gewisse Spannung nicht leugnen. Thriller fand ich dann doch unpassend, denn bis auf einige Überraschungsmomente bleibt es vorhersehbar.

Als Kari die Nachricht "Kannst du auf dem Heimweg Milch holen?" bekommt, überschlagen sich die Ereignisse. Kari, die zuvor ein fast normales Leben geführt hat befindet sich gemeinsam mit ihrem Bruder Charlie auf der Flucht. Ihre Eltern haben sie scheinbar ein Leben lang auf den Ernstfall vorbereitet, denn in Kari steckt eine Verwandlungskünstlerin und eine Kampfmaschine. Ein Abenteuer, welches Jungen und Mädchen gleichermaßen begeistern wird. Für die Jungs wird der Umgang mit dem Computer, die Kampfszenen und die CIA spannend sein, während die Mädchen dahinschmelzen durch die eingeflochtene Liebesgeschichte. Insgesamt haben wir hier eine runde Story, die mich mit einem Lächeln zurücklässt. Ich lächle selten bei Thrillern, daher kann sich nun wahrscheinlich jeder denken, wie das Buch ausging, oder? Ansonsten fragt mich einfach. Es ist viel Spielraum geblieben um die Story weiterzuspinnen. Vielleicht gibt es ja eine Fortsetzung?

Wenn die CIA Jagd auf dich macht, ist irgendetwas faul, das muss auch Kari feststellen. Wie gut, das sie Freunde hat, die helfen. Wenn man sich auch noch um seine Eltern sorgen muss, werden Kinder egal, wie alt sie sind auf eine harte Probe gestellt. Besonders schmerzlich, wenn diese es vielleicht nicht verdienen, das man sich um sie sorgt. Kari muss vieles verdauen und es ist gut, das sie dieses Päckchen nicht alleine tragen muss. Im Buch begegnen uns viele interessante Personen, die einfach zur Story passen und sie um einiges bereichern. Für mich war "Code Black" eine nette Abwechslung und daher eine Leseempfehlung! Nicht überall wo Thriller draufsteht ist auch Thriller drin. Wer sich darauf einstellt, wird das Buch als zufriedenstellend einstufen können.



Donnerstag, 12. Juni 2014

Wie wäre es gewesen, wenn es anders gewesen wäre?




Mein Sommer am See

Roman

Originaltitel: The Book of Summers

Taschenbuch, Broschur, 416 Seiten 
ISBN: 978-3-442-74555-5
€ 9,99 
Verlag: btb

LESEPROBE!



Die erste Liebe, eine nicht ganz einfache Mutter-Tochter-Beziehung und ein geheimnisvolles Päckchen aus der Vergangenheit
Eines Tages bekommt Beth ein Paket. Darin ein Album mit Fotos, Notizen und anderen Erinnerungsstücken, die Beth noch nie zuvor gesehen hat. »Das Buch unserer Sommer«, in dem ihre Mutter Marika die Erinnerung an jene Sommerferien festgehalten hat, die Beth in ihrer Jugend bei ihr in Ungarn verbrachte. Eine Zeit, in der Beth hin und her gerissen war zwischen ihrem zurückhaltenden Vater, mit dem sie im englischen Devon lebte, und der temperamentvollen Mutter, die die Sehnsucht nach der Heimat von ihrer Familie fortgetrieben hatte. Eine Zeit, in der Beth sich nichts sehnlicher wünschte, als endlich ihren Platz im Leben zu finden. Eine Zeit, die mit einer schockierenden Enthüllung endete, als Beth gerade 16 war. Seit damals hat Beth jeden Gedanken an diese Zeit weit von sich geschoben. Doch das Album bringt all ihre Erinnerungen wieder zurück – an die erste Liebe, an flirrend heiße Sommertage und kühle Waldseen. Und an den Tag, an dem alles zerbrach …





"Mein Sommer am See" ist ein Roman voll von Erinnerungen an Sommerurlaube in Ungarn. Ich selbst habe Ungarn schon bereist und bin begeistert von Land und Leuten. Gastfreundlich und besonders liebevoll zu Kindern. Eine gute Freundin ist Ungarin und hat wirklich Temperament. Manchmal würde ich mir gerne eine Scheibe abschneiden, wenn ich mich gänzlich als Schlaftablette fühle. Der Duft von Maiskolben mit Butter, die man an fast jeder Ecke am Balaton kaufen kann, weht mir immer noch um die Nase. Die bezahlten Strandabschnitte,  die für die Touristen sauber gehalten werden. Gulasch mit ganz viel Paprika. Beth, die eintaucht in ihr ganz persönliches Sommermärchen und wir sie dabei begleiten dürfen . Wie wäre es gewesen, wenn es anders gewesen? Wie wäre es gewesen, wenn Marika von Anfang an ehrlich gewesen wäre? Würde es für Beth vielleicht nicht so schmerzlich enden? Vielleicht wäre es besser gewesen Dinge beim Namen zu nennen und nicht zu verschleiern.

Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr zugesagt, denn dieser Roman erweckt einfach den Sommer in uns. In vielen Rückblicken werden die Sommertage in Ungarn präsent. Die erste Liebe und die Sehnsucht nach der Mutter. Irgendwann ist dann auch klar, warum Beth Vater wie ein Holzklotz erscheint, denn auch er hat seinen eigenen Kampf zu kämpfen. Wie wäre es gewesen, wenn es anders gewesen? Vielleicht hätte Beth Vater seine Trauer eingestehen sollen und die Wahrheit nicht verbergen müssen. Vielleicht wäre es alles anders gekommen und Beth wäre immer noch Erzsi. Ein Mädchen, die es immer wieder nach Ungarn in all seiner Pracht zieht. Warum wird geschwiegen und einem jungen Mädchen die Wahrheit vorenthalten?

Als Beth ein Päckchen bekommt, indem viele Erinnerungen enthalten sind, begleiten wir sie in ihren Sommer am See. Letztendlich bleibt ein komisches Gefühl zurück, denn endlich wird irgendwann offenbart, was zum Bruch mit Beth Mutter geführt hat. Wie wäre es gewesen, wenn es anders gewesen? Vielleicht hätte man einfach nur reden müssen? Sich anbrüllen, weinen und sich hinterher doch in den Armen liegen? Letztendlich verstand ich beide Parteien, obwohl Beth in ihren jungen Jahren, 16 um genauer zu sein, vielleicht doch etwas überreagiert hat.

Insgesamt haben wir hier einen kurzweiligen Roman, der mir sehr gefallen hat. Er macht schmerzlich bewusst, das es definitiv besser ist sich auszusöhnen, denn vielleicht hat man eines Tages keine Chance mehr dazu. Wie das Leben spielt lässt sich niemals vorausahnen. Ein wunderbares, warmherziges Buch über eine ganz besondere Mutter Tochter Beziehung. Lasst euch mitnehmen in die Kulissen Ungarns. Leseempfehlung!








Montag, 9. Juni 2014

Zuckerstück und Säurebad



Colleen Hoover: Weil ich Will liebe (mp3)

Interpret: Jacob Weigert
Gesamtspielzeit: 08:41:36
Ungekürzte Lesung

Nach dem Tod von Laykens Mutter kümmern sich Will und Layken gemeinsam um ihre kleinen Brüder. Sie versuchen trotz aller Hindernisse und Alltagsprobleme ihre Liebe zu genießen. Doch als Will im neuen Studienjahr auf seine Ex-Freundin Vaughn trifft, beschließt er, Layken nichts davon zu erzählen. Ein fataler Fehler, denn als Layken die beiden zufällig sieht, missversteht sie die Situation und fängt an, Wills Gefühle und ihre Liebe in Frage zu stellen. Kann Will Layken beweisen, wie sehr er sie liebt?

Das gleichnamige Buch, aus dem amerikanischen Englisch von Katarina Ganslandt, ist im Deutschen Taschenbuch Verlag erschienen.



mp3-CD • ISBN 978-3-8337-3211-9

Jumbo Verlag

14,99 Euro

Hörprobe: Weil ich Will liebe





Ich bin dankbar, das ich mich einem wunderbaren Hörgenuss hingeben konnte, um erneut der bezaubernden Liebesgeschichte rund um Will und Layken zu lauschen. Die Stimme von Jacob Weigert zuzuhören war ganz besonders, da er es verstanden hat Emotionen hineinzulegen, die zu der jeweiligen Situation passten. Mein Dank an den Jumbo Verlag, die mir dieses ermöglicht haben.

"Weil ich Layken liebe" habe ich sowohl gelesen, als auch das Hörbuch gehört. Beides hatte mich sehr zufrieden gestellt, da ich mich sofort in die Story verliebt hatte. Zuzuhören war definitiv um einiges intensiver und ich habe tatsächlich das eine oder andere Tränchen vergossen. Was wohl die anderen Autofahrer von mir dachten? Meist genieße ich Hörbücher nämlich auf meinem Arbeitsweg, da es mich herrlich entspannt. "Weil ich Will liebe" hat mich also einige Zeit begleitet und ich war ehrlich gesagt schon ein klein wenig traurig, das die Story nun beendet ist. Dies ist mein ganz persönliches Säurebad des Tages. Mein Zuckerstück ist Kirsten, das Nachbarsmädchen, welches durch ihre altkluge und witzige Art mein Herz im Sturm erobern konnte. Sie peppt die Story um einiges auf und ich finde sie wirklich toll gezeichnet. Warum Säurebad und Zuckestück? Eine tolle Gewohnheit der kleinen Familie, die aus Bruder und Schwester oder auch Bruder und Bruder besteht den Tag Revue passieren zu lassen, indem sie etwas positives (Zuckerstück) oder etwas negatives (Säurebad) benennen und so den anderen ihren Tag mitteilen. Ich fand die Idee prima und würde sie am liebsten innerhalb meiner Familie übernehmen.

Auch in "Weil ich Will liebe" begegnet uns Poetry Slam, aber viel, viel weniger als im ersten Buch, was ich nicht vermisst, sondern nur bemerkt habe. Das was an Poetry Slam zutage tritt ist so schön, das ich mich wirklich zusammenreißen musste um nicht zu heulen. Ich mag diese Art seine Liebe auszudrücken, obwohl ich den anderen Slam in der Schule auch sehr bewegend fand, aber darauf gehe ich an dieser Stelle nicht ein, denn ich erwarte einfach, das ihr euch das Buch selbst zu Gemüte führt, denn auch wenn wir hier Wills Sicht der Dinge erleben, die er in Tagebuchform wiedergibt, bin ich sicher das er auch euer Herz gewinnen kann, so wie es Layken in "Weil ich Layken liebe" getan hat. Manchmal hätte ich Will gerne geschüttelt, aber anderseits konnte ich auch Layken nicht verstehen. Sie stehen sich selbst im Weg, anstatt sich auszusprechen, vielleicht anzubrüllen, dann aber wieder alles bereinigt wissen. So schmollte jeder vor sich hin anstatt die Dinge anzugehen.

„In jeder Beziehung gibt es die Momente, in denen es passiert. Momente, in denen es passiert. Momente, in denen man sich zum ersten Mal und dann immer wieder aufs Neue verliebt .....…“ 
(Zitat  S.237)


Besonders hervorheben möchte ich die Weisheiten, die Julia ihrer Tochter und Will mit auf den Weg gibt anhand von selbst gebastelten Sternen, die innen mit einem Zitat bestückt sind. Die Zitate treffen recht oft genau den Nagel auf dem Kopf und werden für Will und Layken sehr, sehr wichtig. Es ist sehr wertvoll etwas von seinen Eltern zu haben, die einen begleiten, wenn man nicht mehr weiter weiß, da es Mut macht und auch neue Kraft gibt. Nicht nur, das Will und Layken für ihre jüngeren Brüder sorgen müssen, sie haben selbst ihre eigenen inneren Kämpfe auszustehen. Vaughn ist lediglich der Auslöser, das Layken Zweifel kommen, obwohl ich auch nicht nachvollziehen kann, das Will das Aufeinandertreffen mit Vaughn verheimlicht. Nun gut, es ist nicht meine Liebesgeschichte, aber es braucht einfach viel zu lange Zeit bis Will erkennt, was Vaughn für ein Miststück ist und wer die wirklichen und wahrhaftigen Freunde sind. Die Erkenntnis tut vielleicht im ersten Moment weh, aber es ist kein großer Verlust. Eddie und Gavin sind authentisch und ehrlich, auch wenn sie im zweiten Band ihr eigenes Päckchen tragen müssen.

„Das waren wir. Aber die Dinge haben sich geändert. Auch Freundschaften verändern sich. Manche Freunde verliert man, dafür findet man andere.“ 
(Zitat S. 284) 


Klar gibt es hier auch wieder jede Menge Kitsch und Schmalz, aber das war genau das, was ich hören wollte. Ich wollte mich erneut auf Will und Layken einlassen und ihrer Liebesgeschichte lauschen. Ich habe es sehr genossen und nehme nun wehmütig Abschied, denn diese Episode meines Lebens ist beendet. Mehr Will und Layken geht nicht. Es ist alles gesagt!  Das Ende überzeugt, auch wenn völlig überspitzt, aber dennoch genau das was ich brauchte und gesucht habe.


Von mir eine Hörempfehlung für "Weil ich Will liebe" Eine ganz bezaubernde  und besondere Liebesgeschichte, die mich begeistern konnte!







Sonntag, 8. Juni 2014

Buchpost *22 + 23*

Guten Morgen,

in den letzten beiden Wochen sind wieder einige Bücher bei mir eingezogen, die ich euch kurz vorstellen möchte. Meine Leseflaute habe ich überwunden. Was ich nicht überwunden habe, ist die Lust und Freude am Rezensionen schreiben. Mir fehlen oft die Worte, obwohl sich dies oft verflüchtigt, sobald ich anfange zu schreiben, aber oft kann ich mich einfach nicht aufraffen. Kennt ihr so etwas auch?  






Es geht los mit einer Biographie von Patricia Kelly, die mir wirklich gut gefallen hat. Meine Rezension findest du HIER! Das Buch wurde mir geliehen und ist auch schon wieder auf der Reise zu seiner Besitzerin. Als Fan der Kelly Family war es schön noch einmal in alte Zeiten einzutauchen und einen kleinen Einblick in das Leben der Familie zu bekommen. 





"Sommerpest" ist mein aktuelles Buch, welches ich für eine Leserunde auf Lovelybooks lesen darf. Da es beim Verschicken der Exemplare zu einem Fehler des Verlages kam, subbt nun auch "Null-Null-Siebzig, Mord in Hangzhou" in meinem Regal. Es muss allerdings etwas warten bis ich es lesen werde, da vorher noch einige andere in Warteposition stehen.


"Wo immer du bist" ist ein Jugendbuch über einen Komapatienten. Es ist interessant, aber auch sehr liebevoll geschrieben. Auch wenn es vorhersehbar ist, hat es mir sehr gefallen. Meine Rezension hierzu schrieb ich gestern. Auf BloggdeinBuch möchte ich mich nämlich für den zweiten Band von Silber bewerben, aber ich denke die Chancen auserwählt zu werden sind sehr gering. Solange eine Rezension offen ist, kann ich mich nicht bewerben, daher zog ich "Wo immer du bist" es vor und las es zügig. Es war definitiv kein Fehler, denn ich mochte das Buch, auch wenn einige der Rezensionen auf Amazon etwas anderes berichten. Bücher sind und bleiben nun einmal Geschmackssache.

"Mein Sommer am See" ist das aktuelle Buch der Lesechallenge auf Lovelybooks. Da ich regelrecht Challengesüchtig bin und in der vorherigen zu "Zero" den 3. Platz geschafft habe, werde ich mich auch in diesem Monat beteiligen. Dieses Mal habe ich mir das Buch selbst gekauft ☺




Hier habe ich ein himmlisches Wanderbuchpaket, welches ich für die christliche Challenge auf Lovelybooks lesen werde. Hier sind einige Bücher zum Thema "Himmel" vorhanden und damit werde ich eine Aufgabe "Ein Buch zum Thema Himmel lesen" erfüllen können. Ich bin schon sehr gespannt, da die Bücher bei den anderen Teilnehmer/innen wirklich gut angekommen ist.







Auch hier gilt natürlich, das Bücher Geschmackssache sind und nicht jede/r danach greifen würde. Ich verspreche mir eine Menge Trost und Kraft und vielleicht verschafft es mir ja auch eine Menge neuer Erkenntnisse? Sobald ich alle Leserunden beendet habe, wird es bei mir also himmlisch und ehrlich gesagt freue ich mich schon sehr darauf.





Bevor es aber himmlisch wird, lese ich noch ein Buch, welches mir vom Rowohlt Verlag zugeschickt wurde. Isabel Beto persönlich hat angefragt, ob ich ihr Buch "Korallenfeuer" lesen möchte und wie ihr euch sicherlich denken könnt, habe ich JA gesagt. "Die Bucht des grünen Mondes" hatte mir nämlich sehr gefallen und da ich in letzter Zeit wenig Historisches gelesen habe, wurde es einfach mal wieder Zeit. Meine Rezension findest du HIER!



Wünsche euch tolle Pfingsten! 

GLG,
Mel

Samstag, 7. Juni 2014

Verlieben auf Türkisch




Aygen-Sibel Çelik

Yakamoz - Eine Liebe in Istanbul

Tausend und eine Sommernacht 

Seit die fünfzehnjährige Tuana bei einer Türkeireise dem zwei Jahre älteren Noyan begegnet ist, geht er ihr nicht mehr aus dem Kopf. Noyan ist so ganz anders als die gewöhnlichen Jungs, er fasziniert sie. Als Tuana in den Sommerferien endlich für einige Wochen nach Istanbul zu ihrer Oma fahren darf, trifft sie Noyan wieder. Langsam nähern sich die beiden einander an. Es könnte alles so schön sein, doch da ist auch Yaren, Tuanas Cousine, die sie immer wieder vor Noyan warnt. Hat sich Tuana in ihm geirrt? In Istanbul entdeckt sie nicht nur die faszinierende Stadt und erfährt viele Dinge über die Liebe in der Türkei, sie lernt auch auf ihr Herz zu hören.




176 Seiten · broschiert
OETINGER
ab 12 Jahren
EUR 8,99




"Yakamoz - Eine Liebe in Istanbul" ist ein wirklich niedliches Buch über die erste Liebe, welche sich schon alleine dadurch abhebt, das sie in der Türkei spielt und man die Gerüche eines türkischen Basars förmlich riechen kann. Eine aufregende Reise in ein fernes Land mit all seiner Schönheit, dem Meer, der Farbenpracht, einer anderen Sprache und dem Kribbeln im Bauch der ersten Liebe. Ein Buch zum Dahinschmelzen. Was mich wirklich imponiert, ist die Tatsache, das diese Liebesgeschichte völlig ohne Sexszenen auskommt, was heute ja schon eine echte Seltenheit ist.
Die Liebe zwischen Tuana und Noyan ist dennoch nicht so einfach, denn hier und da werden ihnen echte Stolpersteine in den Weg gelegt. Es fängt schon damit an, das die Entfernung zwischen Deutschland und Istanbul nur durch eine Reise zu überwinden ist. Tuana legt sich wirklich sehr ins Zeug um ihre Eltern davon zu überzeugen sie zu ihrer Oma fliegen zu lassen um "Istanbul" kennen zu lernen. Was Mädchen alles einfällt um Eltern zu überzeugen ist wirklich vorbildlich. Letztendlich darf Tuana ihre Sommerferien bei ihrer Oma verbringen und ist natürlich sehr aufgeregt, da sie hofft dort auf Noyan zu treffen. Mit ihm hat sie sich eigentlich nur über ihr Smartphone unterhalten und es ist wirklich aufregend, die Schmetterlinge in Tuanas Bauch dabei zu begleiten ihrem Schwarm wieder zu begegnen. Wären da nicht die Stolpersteine in Form einer eifersüchtigen Cousine, die hier und da ihre Intrigen spinnt, damit die entfachte Liebe zwischen Noyan und Tuana Risse bekommt.
Ein Buch darauf ausgelegt Tuanas Wurzeln zu erkunden , uns Istanbul in seiner Pracht näher zu bringen und natürlich auch um die türkische Kultur zu erkunden und zu entdecken. "Yakamoz - Eine Liebe in Istanbul" konnte mich wirklich begeistern, denn es ist ehrlich und kommt ohne besondere Schnörkel aus. Auch die Sprachbarrieren werden niedergerissen, da entweder sofort übersetzt wird oder beim Lesen einfach ein Licht aufgeht.
Ich fühlte mich wohl und kann "Yakamoz - Eine Liebe in Istanbul" deshalb eine Leseempfehlung aussprechen an all diejenigen, die sich aufmachen wollen Istanbul zu entdecken und Tuana und Noyan (übrigens ein echter Traumtyp - gutaussehend, charmant und kreativ) zu begleiten, die erste Liebe zu erkunden.

Nahtoderfahrung mit Liebe gespickt




Cylin Busby

Wo immer du bist



übersetzt von Sylke Hachmeister

Ich spürte ihre Wärme, als ihre Finger meinen Arm hinaufwanderten und auf meiner Schulter liegen blieben. Sie lächelte, ihr Gesicht ganz nah an meinem. »Ich hab mir Sorgen gemacht, aber jetzt ist alles gut, oder? Ich bleibe bei dir.«West liegt nach einem Unfall im Krankenhaus. Er kann sich nicht bewegen, kann nicht sprechen – und doch trifft er genau hier das Mädchen seiner Träume.
Olivia ist wunderschön und geheimnisvoll – und auch sie fühlt sich zu ihm hingezogen.
Doch West spürt, dass sie etwas zu verbergen hat. Und ihm ist klar: Wenn er wieder gesund ist, muss er ihr Geheimnis unbedingt ergründen …



Ab 14 Jahren
Boje
Hardcover, 239 Seiten 
12,99 Euro
ISBN: 978-3-414-82386-1




Da mir das Cover im Internet immer wieder begegnete, bewarb ich mich auf BloggdeinBuch auf ein Leseexemplar, um es zu lesen und zu rezensieren. Es kam gestern mit der Post und ich las es direkt gestern Abend und beendete soeben. Es liest sich wirklich toll, denn der Schreibstil ist wirklich leicht und gerade richtig für jugendliche Leser. "Wo immer du bist" wird aber nicht nur Teens oder Jugendliche ansprechen, sondern auch Frauen wie mich, die dieses Alter schon etwas länger hinter sich gelassen haben. Wir haben hier einen Roman, der wirklich wunderschön geschrieben ist und mich wirklich packen konnte, da die Story wirklich außergewöhnlich ist. Natürlich war mir schon bewusst, auf was ich mich einlasse, nachdem ich den Klappentext las, dennoch fand ich die Gefühle die in dem Buch zum Tragen kommen wundervoll erzählt. Ist es uns bewusst, wie ein Komapatient fühlt oder hört? West bekommt alles mit, was um ihn herum geschieht und verliebt sich in ein Mädchen namens Olivia, die ihn immer wieder am Krankenbett besucht. Obwohl es eine fiktive Geschichte ist, wurde mir bewusst gemacht, wie wichtig das Reden und die Berührungen eines Komapatienten sind. Vielleicht wird er / sie sich nie daran erinnern können. Vielleicht wird er / sie nicht wieder erwachen, aber dennoch braucht ein Mensch Berührungen und Aufmerksamkeit, auch wenn er / sie zu schlafen scheint. Vielleicht hat mir gerade das zwischen den Zeilen lesen so sehr gefallen, denn letztendlich haben wir hier "nur" eine außergewöhnliche Liebesgeschichte, die damit endet, das West aus seinem Dornröschenschlaf erwacht.

Eine fiktive Geschichte, die sich liest, als befänden sich Olivia und West in einem Paralleluniversum. Mitunter ist die Story auch komplett vorhersehbar, dennoch fand ich sie hinreißend und fühlte mich wohl. Es war einfach etwas ganz anderes und hat mir vielleicht deshalb so gut gefallen, da sie sich durchaus aus der breiten Masse hervorheben kann.

Von mir gibt es eine Leseempfehlung für ein Buch, welches durch seinen Schreibstil auffällt und die Geschichte die es erzählt. Eine Liebesgeschichte, die leider anders endet als erhofft, aber vielleicht ist es auch gerade das, was sie so außergewöhnlich macht?





Freitag, 6. Juni 2014

Fand ich eher lang und weilig




Janet Clark

Singe, fliege, Vöglein, stirb


ab 14 Jahren 
336 Seiten 
ISBN 978-3-7855-7752-3
Klappenbroschur mit Relieflack
12,00 € (D)



Letzte Woche hatte ich noch ein Leben. Einen Job. Einen Freund.
Vor fünf Minuten hatte ich zumindest Hoffnung.
Jetzt habe ich nur noch Angst.


Seit Ina die Leiche einer getöteten Mitschülerin gefunden hat, läuft ihr Leben mehr und mehr aus dem Ruder. Weil sie ihren Freund Aaron, der wegen der Tat befragt wird, vehement gegen die Anschuldigungen verteidigt, zieht ein riesiger Shitstorm über sie und ihre Familie hinweg. Dann wird sie plötzlich selbst des Mordes verdächtigt. Und zu allem Überfluss taucht wie aus dem Nichts ein Freund von früher auf, der eine alte Schuld einfordert. Bald versinkt Ina in einem Netz aus Lügen und kann niemandem mehr trauen – nicht einmal Aaron.

Inspiriert vom Parkhausmord in Emden präsentiert Janet Clark ihren neuen Jugendthriller, in dem sich die Heldin in einem Netz aus Lügen, falschen Anschuldigungen und Lynchjustiz verstrickt. Nervenkitzel vom Feinsten!
Von der Autorin von „Sei lieb und büße" und „Schweig still, süßer Mund".

Mehr Infos rund ums Buch und die Autorin auf www.janet-clark.de




LESEPROBE auf der Verlagsseite verfügbar!





Da mich die Autorin mit ihren vorherigen Jugendthrillern "Schweig still, süßer Mund" und "Sei lieb und büße" wirklich packen konnte, war ich sehr neugierig auf ihr neustes Werk. Leider konnte mich "Singe, fliege, Vöglein stirb" nicht wirklich begeistern, denn die Story war mir ehrlich gesagt zu plump und die Protagonisten zu blass. Ich fand alles zu vorhersehbar und vermisste den Thrill der vorherigen Thriller, die ich in den vorherigen Bücher, die auch optisch wirklich großartig zusammen passen, so sehr genossen habe. Jugendthriller ganz nach meinem Geschmack. In "Singe, fliege, Vöglein stirb" habe ich meine Erwartungen vielleicht einfach viel zu hoch gesetzt? Vielleicht brauche ich einfach mal eine Thrillerpause? Den Nervenkitzel den das Buch bewirbt habe ich gänzlich vermisst. Ihrem Schreibstil ist die Autorin treu geblieben, denn nach wie vor, lässt sich das Buch leicht und flüssig lesen, aber leider empfand ich die Story sehr oberflächlich. Junge Menschen, die sich in Lügen und allerlei Wirrwarr verstricken, das der Leser irgendwann einfach den Überblick verlieren muss, um dann rückblickend zu sagen: "Worum ging es jetzt eigentlich?"

Auf der einen Seite lesen wir Inas Sicht der Dinge und auf der anderen Seite Aarons Gedanken. Soweit so gut, denn dieses bietet mir Gelegenheit beide näher in Anschein zu nehmen und besser kennen zu lernen. Übrig bleibt allerdings ein Gefühl der Leere, denn ich kann zu keinem der beiden eine Beziehung aufbauen, da ich mich nicht mit ihnen identifizieren konnte.

Einzig positiv ist, das ich nun weiß, was ein Shitstorm auslösen kann und wie schnell man plötzlich als Täter entlarvt wird, obwohl man mit einem Mord nichts zu tun hatte. Der Mob verfolgt und ist sich ganz sicher, mehr zu wissen als die ermittelnde Polizei. Was mit einem Brand beginnt, endet mit einem Mord und macht auch vor Lügen und Intrigen nicht halt. Wem kannst du vertrauen? Wer ist hier Freund? Wer ist Feind?

Ich fand das Buch nett, aber eben nicht herausragend, zumal ich wie schon erwähnt anderes gewohnt war. Wieder einmal ein brisantes, aktuelles Thema aufgegriffen, aber einfach nicht genug ins Detail gegangen um mich zu berühren. Schade!


Dienstag, 3. Juni 2014

Brücken bauen


Der Klang meines Lebens



Patricia Kelly, Mitglied der legendären Kelly Family, erzählt aus ihrem aufregenden Leben. Schon als 5-Jährige stand sie auf der Bühne. Rund 20 Jahre reiste die Kelly Family als Straßenmusiker durch die USA und Europa, bevor sie 1994 ihren großen kommerziellen Durchbruch erzielte. "Wir gingen nie auf eine konventionelle Schule. Wir haben in der Schule des Lebens gelernt", beschreibt Patricia die ungewöhnlichen Umstände, unter denen sie aufgewachsen ist.

In großer Offenheit und mit viel Empathie teilt Patricia Kelly mit dem Leser die Höhen und Tiefen ihres Lebens und ihres Glaubens. Als sie 12 Jahre alt war, starb ihre Mutter an Brustkrebs. Im Jahr 2009 wurde auch bei Patricia eine aggressive Brustkrebs-Vorstufe diagnostiziert, und erfolgreich operiert.

Auf den Straßen und Bühnen der Welt hat Patricia Kelly viel erlebt und tiefe Einsichten gewonnen.


 9783863340018
18,99 Euro
adeo Verlag


Leseprobe auf der Verlagsseite verfügbar!


Mein ganzes Leben bin ich der Liebe gefolgt. Ich habe immer an sie geglaubt. Ich habe sie gefunden, verloren, habe getrauert, bin fast gestorben, wieder aufgestanden, und erst dann kam sie zu mir. Ich musste nichts tun, außer empfangen. Die Liebe lässt sich nicht finden, sie ist ein Geschenk. Aber die Suche nach ihr lohnt sich.
Zitat aus dem Buch S. 280


Als Fan der Kelly Family, zumindest in jungen Jahren, war es für mich fast ein Muss ein Buch zu lesen, welches ein klein wenig Einblick in diese berühmte Familie gibt, aber vermehrt über das Leben von Patricia Kelly berichtet. Das Buch ist eine Art Rückblick und liest sich wie ein Tagebuch, dabei ist es sehr authentisch und wirklich warmherzig geschrieben. Ich fühlte mich beim Lesen sehr wohl und konnte mich auf Anhieb mit der Person Patricia Kelly identifizieren und ernst nehmen. Oft ist es so, das ich das Gefühl habe bei einer Biografie, das sich die jeweilige Person profilieren möchte, dieses Empfinden hatte ich zu keinster Zeit, da ehrliche Worte und Werte vermittelt werden. Ich habe das Buch als sehr offen empfunden, denn Patricia berichtet schonungslos über ihr Leben. Ihre erlebten Höhen und Tiefen, das was sie als Person ausmacht. Ihre Höhen und Tiefen im Glauben, die wir selbst alle sicherlich hier und da durchmachen. Sie geht oft gestärkt aus einer Situation heraus und kann daher hier und da auch trösten. Manchmal ist sie allerdings auch sehr tief gefallen und kann auch aus diesen Situationen das Beste für sich herausholen.

Völlig schonungslos berichtet Patricia vom Tod der Mutter und dem Kampf des Vaters die Großfamilie zu führen. Scheinbar ist es ihm gelungen die verschiedenen Gaben seiner Kinder so zu fördern, das sie wirklich erfolgreich wurden. Als ich las, wie viel sie teilweise als Straßenmusiker verdient haben, schlackerten mir echt die Ohren. Was sie an einem Tag verdienten, verdiene ich noch nicht einmal in einem Jahr. Ich bin aber keineswegs neidisch, denn es steckt auch harte Arbeit dahinter, die ich nicht leisten möchte und auch nicht kann. Liegt wahrscheinlich daran, das ich weder ein Instrument spielen kann, noch besonders gut singen kann. Hier wurden Gaben gefördert und Menschen erzogen, die füreinander einstehen und eben eine echte Familie sind. Dies zeigt sich besonders als Patricia an Brustkrebs erkrankt, denn die Familie gibt wirklich Halt und Kraft. Inzwischen ist Patricia verheiratet, Mutter zweier Söhne und die kelly Family existiert so, wie wir sie kennen nicht mehr.

Ich habe das Buch als sehr Mutmachend empfunden und auch Patricias Glauben aus den Zeilen herauslesen können. Bemerkt habe ich allerdings auch, das sie Irin ist, durch und durch, aber das macht sie wirklich äußerst charmant. Manchmal stur und mit dem Kopf durch die Wand, wenn sie etwas erreichen möchte. Beeindruckend ist auch der sehr gesunde Lebensstil, ihr großer Lebenswille und ihr sportliches Engagement. Abgerundet wird das Buch durch zahlreiche Fotos, die das Buch noch um einiges lebendiger erscheinen lassen, falls das überhaupt noch möglich ist nach dieser wunderbaren Biografie, in die ich eintauchen durfte und meine Jugendzeit noch einmal Revue passieren lassen konnte.

Ein rundum gelungenes Buch, daher eine echte Leseempfehlung für "Der Klang meines Lebens"