Dienstag, 22. Februar 2022

Molly Maid

 


The Maid - Ein Zimmermädchen ermittelt

Nita Prose


"The Maid - Ein Zimmermädchen ermittelt" brilliert durch eine außergewöhnliche Heldin, der ich aufgrund meiner beruflichen Erfahrung eine Autismus - Spektrum - Störung unterjubeln möchte. Diverse Verhaltensweisen deuten darauf hin und machen das Lesen dieses Romans sehr lebendig und absolut herausragend. Molly Maid gefiel mir ab der ersten Seite und es hat einfach großen Spaß gemacht in ihre leider doch sehr begrenzten strukturierten Welt teilzuhaben.

Es klingt oftmals heraus, dass Molly Strukturen benötigt, was ihrem Job als Zimmermädchen dienlich ist und auch wenn nicht alle Kolleginnen ihren Fleiß schätzen, wird sie zum Ende belohnt, denn nicht nur ihr Fließ, sondern auch ihre Wahrnehmung ist sehr ausgeprägt. Es ist einerseits sicherlich auch Erziehung, aber vieles ist Mollys Auffassungsgabe und anderen Dingen zuzuschreiben. 

Für mich ist "The Maid - Ein Zimmermädchen ermittelt" gleichermaßen spannend, als auch interessant geschrieben. Meinem Auge wäre vieles verborgen geblieben, was für Molly und ihre Auffassungsgabe und das Wahrnehmen von Kleinigkeiten schlichtweg zur Mörderfindung dient, wenn dann im Nachhinein alles doch ganz anders war und sehr überrascht. Die Wendung von der Tatverdächtigen bis hin zum "wahren" Täter, ist wirklich gelungen präsentiert.  

Molly Maid bekommt letztendlich ihr eigenes Happy End, was mir sehr zusagte. Vorher war Molly Außenseiterin, hatte keine Freunde, wirkt einsam und muss sich einen durch und durch strukturieren Tagesablauf schaffen, hinzu kommt Geldnot. Letztendlich gewinnt Molly vieles hinzu, was zuvor nicht ersichtlich war. 

Es wird immer wieder Menschen geben, die sich an der Unwissenheit anderer bereichern und es gefällt mir, dass sie ihre gerechten Strafe nicht entfliehen können. 


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