Samstag, 11. Juni 2016

"Eher enttäuschend ....." Gastrezension britta70




Maestra


384 Seiten, Klappenbroschur
ISBN: 978-3-492-06051-6
14,99€

Sie nimmt sich, was sie will, und nichts hält sie auf ...
Judith Rashleigh arbeitet für ein renommiertes Londoner Auktionshaus. Deshalb hält sie es zunächst für ein Versehen, dass ein von ihr als Fälschung entlarvtes Meisterwerk zur Versteigerung angeboten wird. Als sie den Galeristen auf den Fehler hinweist, feuert er sie kurzerhand und raubt ihr jegliche Hoffnung auf eine Zukunft in der Kunstwelt. Doch es gelingt ihr, sich trotzdem weiterhin in den elitären Kreisen zu bewegen und die Hintergründe des millionenschweren Kunstbetrugs aufzudecken, ohne dabei ihre wahre Identität preiszugeben. Ein riskantes Spiel, an dem die junge Britin aber schnell Gefallen findet – und zwar so sehr, dass sie den Spieß schließlich umdreht und sich das nimmt, was ihr zusteht. Um jeden Preis.

»›Maestra‹ besticht durch eine starke, scharfsinnige und moralisch vielschichtige Heldin, die den Fans von Stieg Larssons ›Millennium-Trilogie‹ und Gillian Flynns ›Gone Girl‹ gut gefallen wird« The New York Times






Judith arbeitet für Rupert in einem renomierten Auktionshaus. Als bei einer Versteigerung ein Stubbs-Meisterwerk als Fälschung angeboten wird, hält Judith dies zunächst für ein Versehen. Doch als sie Rupert darauf hinweist, entlässt er die. Fortan muss Judith ihr Auskommen von ihren Einkünften im Club allein bestreiten. Doch ihr Luxusleben hat seinen Preis und zudem gerät Judith immer mehr in einen gefährlichen Sog aus Sex und Crime… Für mich war es eine Art Experiment dieses Buch zu lesen. Etwas Vergleichbares kenne ich bislang nicht. Leider hat die Lektüre mich nicht darin bestärkt, künftig in diese Richtung weiterzulesen. Der hohe Stellenwert von Sex und Erotik trifft nicht meinen Geschmack, im konkreten Fall fand ich die entsprechenden Szenen mitunter recht widerwärtig. Das Interessanteste am Buch war meines Erachtens Judiths Entwicklung als Protagonistin. Die ist nämlich sehr heftig, was aber nicht gerade Sympathiegewinne einbringt. Spannung kommt auf, ja. Aber im Endeffekt wirkt es doch recht hahnebüchend, wie das ganze (blutrünstige) Spiel am Ende für Judith ausgeht. Von mir daher leider keine Leseempfehlung. L.S. Hilton, Maestra, 2 Sterne

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