Mittwoch, 13. April 2016

Quatschbuch für Kids


Fünf verklopste Tage







  • Gebundene Ausgabe: 150 Seiten
  • Verlag: Tibi-Verlag 
  • ISBN-13: 978-3981050660
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 7 - 11 Jahre
  • 9,999€




"Fünf verklopste Tage" ist ein angenehm zu lesendes Kinderbuch. Junge Leser werden sich amüsieren und sich vielleicht auch hier und da mit Klops und Klatsche identifizieren können. Auf amüsante Art und Weise wird hier von einer außergewöhnlichen Freundschaft erzählt. Klatsche, der seinen Hund Brikk vermisst, hat urplötzlich einen Freund, der ihm bei der Suche behilflich ist. Zudem ist Klops auch noch ein ganz ungewöhnlicher Zeitgenosse, der durch Sprachfehler und diverse Fähigkeiten Klatsche aus seiner Traurigkeit herausreißen kann. Schön ist, das am Ende die Freundschaft bestehen bleibt, denn meine Befürchtung war, dass sobald die Mission Brikk zu finden, beendet ist, verschwindet Klops so schnell wie er gekommen ist. Klatsche erschien mir unsicher und hatte jemanden bitter nötig, der sein Selbstwertgefühl stärkt. Ich fand die Story zwar sehr jungslastig, da Mädchen einfach nicht furzen und wenn dann ganz tief beschämt, dennoch ist gerade in der Zielgruppe (7-11 Jahre) des Kinderbuchs Freundschaft und Abenteuer, das was die Kinder interessiert und bewegt.

Die Zeichnungen sind schwarz - weiß und recht einfach gehalten. Ich mag in Kinderbüchern das Bunte und Schöne, damit die Story ein recht deutliches Gewand erhält. In "Fünf verklopste Tage" erschien mir der Comicstil aber genau passend und auch die fehlende Farbe wird durch die amüsante Story aufgelockert. Im Anhang des Buches werden die Kinder aufgefordert weiterzumalen und vielleicht ist dies so herausfordernd, dass sie irgendwann selbst Illustratoren von Kinderbüchern sein werden?



Fazit:
Eine runde amüsante Story, die ohne große Schnörkel auskommt. Freundschaft ist ein wichtiger Faktor für jeden von uns und durch die Hilfe von Klops erwacht in Klatsche die eine oder andere Idee ,um seinen Hund zu suchen. Vorher hatte ich den Eindruck, dass er eher unsichtbar war und nur jemand brauchte, der ihn an die Hand nimmt. Unsicher bin ich mir mitunter mit der Größe von Klops, da er aus einem Ei geschlüpft ist. Ist er große wie ein Küken oder doch größer? Vielleicht ist dies auch oft der Grund, warum er von anderen nicht wahrgenommen wurde? Herausstrahlend ist, das Klops echt frech ist und Kids in dem Alter doch eher zurückhaltender sind und nun kommt einer, groß wie ein Küken und haut Sprüche raus, die sicherlich den einen oder anderen Leser zum Lachen bringen werden, da man sich dies selbst wohl nicht trauen würde. 

Insgesamt  hat mir  "Fünf verklopste Tage" sehr gefallen und daher spreche ich auch gerne eine Leseempfehlung aus! 


 ★★★


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