Donnerstag, 24. Dezember 2015

Trotzen? Nicht (mehr) bei uns ☺



Die kleine Motzkuh | Bilderbuch


Wie man die schlechte Laune verjagen kann

Achtung: Motzkuh im Anflug! Und wo sie landet, bricht schlechte Laune aus. Wie gut, dass Oma mit ihrer neuen Lesebrille den giftgrünen kleinen Störenfried entdeckt und außer Kraft setzt! Eine echt familienerprobte Geschichte mit einer kleinen textilen Spielfigur, einem Motzkuh-Lied und weiterführenden Tipps für trotzgeplagte Eltern.

Illustrationen von Imke Sönnichsen, 32 Seiten, erschienen im Coppenrath Verlag
Jubiläumsausgabe mit Fingerpuppe im Blister - 10€

„Ein Buch, das bei uns schon für viel Frieden zwischen Eltern und Kind gesorgt hat.“ Elternrezension


Homepage der Autorin - HIER!



Auch wenn meine Kinder dem Trotzalter längst entwachsen sind, werde ich sicherlich irgendwann ein Kind beaufsichtigen, welches urplötzlich von 0 auf 100 ist und mich mit Wutanfällen zum Verzweifeln bringt. Solange dieses noch nicht soweit ist, da ich hoffentlich noch ein klein wenig auf Enkelkinder warten muss, werde ich das Buch meiner jüngeren Schwester schenken, die mir auf meine Frage: "Kennst du "Die kleine Motzkuh?" geantwortet hat:" So ein Exemplar habe ich zuhause." Natürlich habe ich das Buch vorher gelesen und als äußerst wertvoll erachtet. Ich hatte wirklich ein Grinsen im Gesicht, denn viele der bebilderten Situationen habe ich noch sehr gut im Gedächtnis. 

Liebe Anette Langen, was halten sie davon, ein Buch für Teenagereltern zu schreiben, die die Pubertätsphase ihrer Söhne oder Töchter mit dem einen oder anderen gerauften Haar hinter sich lassen? Meine Kids würden sich kaputtlachen, wenn ich die kleine Motzkuh, die dem Bilderbuch beigelegt ist fliegen lasse, um schlechte Laune zu vertreiben. Vielleicht wäre das aber des Rätsels Lösung? Teenagereltern brauchen ebenso starke Nerven wie Eltern mit Kindern im Trotzalter. Beides ist äußerst anstrengend und ich höre das Aufatmen vieler Eltern, die sich darüber freuen wieder eine anstrengende Phase hinter sich gebracht zu haben.

Mir hat "Die kleine Motzkuh" sehr gefallen, da die Geschehnisse absolut authentisch wirken. Die Bilder sind sehr gelungen und auch wenn man manchmal ganz genau hinsehen muss, um die kleine Motzkuh auf Schultern oder Haaren der Kinder zu entdecken. Ob man nun eine Motzkuh oder einen Brüllöwen zuhause hat ist völlig egal, denn das Ergebnis wie Schreien, sich nicht beruhigen wollen, aufstampfen oder auf den Boden schmeißen (am Besten mitten im Supermarkt ☺) wird in allen Familien dasselbe sein wird. 

Absolute Empfehlung an Eltern oder Großeltern! Ich habe mich köstlich amüsiert und freue mich unheimlich darüber ein Buch verschenken zu können, was meiner Schwester hilfreich sein wird.


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