Dienstag, 17. November 2015

Nina Blazon überzeugt auch in diesem Fantasy Epos



Der Winter der schwarzen Rosen


ORIGINALAUSGABE
Ab 14 Jahren
Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 544 Seiten, s/w Abbildungen
ISBN: 978-3-570-16364-1
€ 16,99  

Verlag: cbt
Ein Epos über Magie, Verrat und Liebe
In einer Festung, geschützt durch dunkle Magie, suchen die Zwillingsschwestern Tajann und Lili Zuflucht vor ihren Verfolgern. Die eine Schwester versteckt sich hier mit dem Junglord Janeik, um ihre verbotene, aber leidenschaftliche Liebe leben zu können. Die andere ist auf der Flucht vor der zerstörerischen Liebe eines Gestaltwandlers. Doch mit den dunklen Mächten spielt man nicht. Das beginnen auch Tajann und Lili bald zu ahnen. Denn etwas lauert in den Mauern, etwas Unberechenbares, etwas Böses ...

LESEPROBE!





Nina Blazon konnte mich auch mit "Der Winter der schwarzen Rosen" überzeugen. Ich las schon einige Bücher der Autorin und bisher konnte sie mich immer faszinieren. Dies war für mich auch ein guter Grund, um auch "Der Winter der schwarzen Rosen" lesen zu wollen. Der Anfang war etwas verwirrend und es dauerte einige Seiten bis ich mich zurechtfand in der Story. Es ist düster, voller Magie und der Schreibstil der Autorin überzeugt erneut.
Das Cover passt wunderbar zur Story und ist, wenn man das Buch in den Händen hält, noch schöner als es im Internet dargestellt wird. Hirsche und Rosen finden ihren Platz und sind durchweg magisch.
Es ist die Geschichte zweier Zwillingsschwestern, die unterschiedlicher nicht sein können. Es trennt sie die Tatsache, dass eine Erstgeborene anders behandelt wird als die Zweitgeborene. Die Erstgeborene muss sich aufmachen und neue Gebiete entdecken, um diese zu übernehmen.
Die Story wird abwechselnd von Tajann und Liljann erzählt und lässt dadurch noch mehr Spannung aufkommen, denn die beiden Schwestern erleben die Story unterschiedlich und werden am Ende wieder zusammengeführt. Es verläuft zwar für mich völlig unerwartet, dennoch konnte ich mich mit dem Ende zufriedengeben.
Magie ist unter hoher Strafe verboten und dennoch ist sie vorhanden, auch wenn sie nur im Verborgenen betrieben wird, daher ist es schwierig gleich auf Anhieb zu erkennen, wer Gut und wer Böse ist. Nicht immer wird das wahren Gesicht gezeigt und die Erkenntnis dessen mit was man es zu tun hat ist oftmals erschreckend. Tajann und auch Liljann vertrauen so oftmals den Falschen. Manchmal ist es aber auch die Liebe die Grenzen überschreiten kann.
Insgesamt gesehen ist "Der Winter der schwarzen Rosen" zwar sehr düster und hat wenig schöne Momente, dennoch hat es einen gewissen Zauber, der sich nach und nach entfaltet, um sich am Ende mit einem gewaltigen Knall zu entladen. Mich hat der Roman komplett überzeugt, auch wenn ich ein klein wenig gebraucht habe, um hinein zu finden. Es entwickelt sich im Laufe der Seiten eine gewissen Tiefe, die es zu entdecken gilt. Es ist zwar definitiv kein Wohlfühlbuch, da die Handlung einfach zu komplex ist, dennoch lädt "Der Winter der schwarzen Rosen" dazu ein, den grauen Alltag hinter sich zu lassen und eine wirklich ganz Besondere Story zu lesen.
Sehr, sehr gerne eine Leseempfehlung!

★★★★★ 



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