Mittwoch, 7. Oktober 2015

Gruselige Spannung auf Sylt / Sylt - Krimi Band 5


Eva Ehley

Mädchen töten

Ein Sylt-Krimi

384 Seiten
ISBN: 978-3-596-19883-2
9,99€


Für alle Fans der Insel: Ein neuer Sylt-Krimi mit Gruselfaktor

Das Supermodel Tess Andres macht Urlaub auf der Insel, um sich von den Fashion Shows in New York zu erholen. Doch nach kurzer Zeit wird sie tot im Watt aufgefunden. Sie trägt ein Brautkleid. Hat die satanistische Sekte etwas damit zu tun, die schwarze Messen am Strand feiert? Noch bevor die Sylter Kommissare Winterberg, Blanck und Kreuzer dem Geheimnis auf die Spur kommen, stürzt der alte Klaas Menken aus dem Fenster. Ein Unfall? Oder gibt es eine Verbindung?

Der fünfte Fall für die Sylter Ermittler Winterberg, Blanck und Kreuzer



LESEPROBE!




"Mädchen töten" war für mich das zweite Buch der Sylt - Krimis der Autorin Eva Ehley und hat mich wirklich bestens unterhalten. Es war düster, gespenstisch und sehr spannend, obwohl ich als Leserin die eine oder andere Vorahnung hatte, war ich am Ende positiv überrascht über die Wende, die der Krimi genommen hat.
Mit  "Mädchen töten" lesen wir einen guten und soliden Krimi, der mich schon alleine dadurch fasziniert hat, dass Schwarze Messen und Gespenster einfließen konnten und dadurch für leichten Grusel gesorgt haben.
Eigentlich geschieht nichts spektakuläres, beziehungsweise noch nie dagewesenes, dennoch erzählt  "Mädchen töten" eine runde Story, die immer mehr und mehr Personen involviert und mit der regelrechten Hinrichtung einer Möwe beginnt. Nach und nach häufen sich unglückliche Umstände, die bis in die Vergangenheit des Klass Menken führt und dort ihren Anfang nimmt. Was die Satanisten, die auf Sylt am Strand ihr Unwesen treiben damit zu tun haben, bekommt erst recht spät ein Gesicht und macht wieder einmal deutlich, dass Schwarze Messen absolut widerlich und unnötig sind. Manchmal will man sich auch als junger Mann nur profilieren und wenn einem plötzlich Hexen ohne Ende vor die Füße fallen, spielt man das Spiel eben weiter, ohne sich um die Folgen zu kümmern. Wenn es nicht so traurig wäre, könnte ich fast darüber lächeln. Letztendlich zeigt sich, dass das Spiel mit dem Teufel nicht immer ein gutes Ende findet.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung, da ich mich auf der einen Seite köstlich amüsiert habe, aber auf der anderen Seite auch sehr fasziniert war von den ganzen Puzzleteilen, die erst einmal ineinandergefügt werden müssen, um einen Sinn zu ergeben. Der ausgesuchte Schauplatz macht Lust darauf, sich auf einem Pferd am Strand, den Wind um die Nase wehen zu lassen und alle Sorgen hinter sich zu lassen. Sollte man zum Ermittlerteam Winterberg, Blanck und Kreutzer gehören, fangen dort die Sorgen erst an, während sie für mich in einem runden Ende enden und mich neugierig darauf machen, ob es vielleicht noch einen 6. Band geben wird, den es zu lesen lohnt?


Weitere Krimis der Reihe:

1. Engel sterben
2. Frauen lügen
3. Männer schweigen
4. Mörder weinen
5. Mädchen töten

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