Samstag, 13. Juni 2015

Ein Sommer voller Brombeeren




Ein zauberhafter Sommer


Freuen Sie sich auf hinreißende Sommerlektüre von Bestsellerautorin CORINA BOMANN
       Hardcover / Pappband

Die 23-jährige Wiebke muss nach einem quälend langen Winter, einer verhauenen Prüfung und einem zähen Beziehungskampf einfach mal raus. Die Urlaubskasse gibt nicht viel her, und ihre beste Freundin macht Pärchenurlaub, doch Wiebke hat eine wunderbare Alternative: Sie besucht ihre Tante Larissa an der Müritz. Larissa ist genau so, wie Wiebke gern wäre: unabhängig, stark, eine Lebenskünstlerin. Doch Wiebke merkt, dass auch Larissa ihre Zweifel, Schwächen und Sehnsüchte hat. Ihre Gespräche helfen ihnen, die eigenen Wünsche ans Leben klarer zu sehen. Als die Liebe bei beiden einschlägt, wird ihre sommerliche Schicksalsgemeinschaft zu einer emotionalen Achterbahnfahrt.

 "Ein zauberhafter Sommer" ist von seiner äußeren Erscheinung wirklich wundervoll, da es kleiner ist als ein normales Buch und außerdem abgerundete Ecken aufweisen kann. Optisch also definitiv herausragend im Buchregal, aber ob, die Optik alleine ausreichen wird, um mich zu begeistern? Es war aber auch nicht das Cover oder der Klappentext allein, welcher in mir den Wunsch auslöste, das Buch unbedingt lesen zu wollen, sondern die Tatsache, dass ich bisher noch kein Buch der Autorin gelesen habe, welches mich enttäuscht hätte. So freute mich also über die Neuerscheinung und der Roman lag auch nicht lange auf dem SUB, da ich doch sehr neugierig darauf war, ob es auch dieses Mal gelingen wird, in mir Begeisterungsstürme auszulösen. 

"Ein zauberhafter Sommer" ist letztendlich genauso gewesen, wie ich es erwartet hätte. Sommerlich, leicht und herrlich erfrischend. Kitsch und Klischees eines Romans, in dem die Liebe eine große Rolle übernehmen wird, werden erfüllt und wer dieses als störend empfindet, sollte sich anderen Genres widmen. Es gab mir ein gutes Gefühl und sorgte für Ablenkung. 

Die beiden Protagonisten konnten auch überzeugen, da der Altersunterschied der beiden zwar vorhanden ist,
aber nicht dazu führt, die eine mehr oder weniger zu schätzen als die andere. Störend ist hierbei eher die Vergangenheit von Larissa, die sich mit ihrer Schwester (Wiebkes Mutter) zerstritten hat und es scheinbar auch keine Möglichkeit der Versöhnung geboten wird. Ich fand den Streit schon recht albern, da ich darin den guten Willen der Schwester erkennen konnte. Sich zurückzuziehen und niemanden an sich heranzulassen erschien mir doch ein klein wenig wie Kinderkram. Natürlich ist Larissa tief verletzt, aber dennoch sollte man sich nicht in seinem Schmerz vergraben. Es ist also eine Auflockerung des ganzen Geschehens, dass Wiebke Zuflucht bei ihrer Tante sucht, um selbst zur Ruhe zu kommen. Die beiden Frauen ergänzen sich und werden wertvoll füreinander. Beide kommen zur Ruhe und lernen das  Leben neu zu überdenken. Im Verlauf der Story, entwickeln sich die Dinge äußerst positiv und konnten mich überzeugen. Letztendlich ist es natürlich vorhersehbar, dennoch konnte ich mich komplett darauf einlassen, um am Ende zufrieden einen Rückblick zu halten. Die vielen positiven Ereignisse konnten überwiegen und boten einen Sommer voller Brombeeren, Liebe und Versöhnung. Gerne spreche ich eine Leseempfehlung aus, um dieses Buch zu würdigen, da es mir unbeschwerte Lesestunden bescheren konnte und in mir ein Gefühl von Leichtigkeit und Wohlbefinden auslösen konnte.


         
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