Samstag, 11. April 2015

Die Rose von Jericho



Catherine Chanter

Die Quelle

Hardcover
Aus dem Englischen von Verena Kilchling
ISBN: 978-3-651-02195-2
16,99 Euro





Neu anfangen, draußen auf dem Land. Doch ihr Traum wird zum Albtraum.
Der große internationale Bestseller, der mit seiner verstörenden Aktualität und atmosphärischen Kraft die Leser über alle Grenzen hinweg fesselt.

Was ist grausamer, die Natur oder die Menschen? Ruth wollte mit ihrer Familie neu anfangen, draußen im Haus an der Quelle. Doch als es im ganzen Land nicht mehr regnet, nur noch bei ihnen, wird das Paradies zum Albtraum, der das Leben eines Kindes kostet – und bald kann Ruth nicht einmal mehr sich selbst trauen.

In England regnet es nicht mehr, eine Dürre überzieht das ganze Land. Nur auf dreißig Morgen Land im Westen der Insel fällt noch Regen. Ruth und Mark, denen »die Quelle«, dieses noch fruchtbare Grundstück gehört, haben als Einzige Wasser und könnten sich glücklich schätzen. Doch das vermeintliche Paradies, in dem sie leben, wird zu ihrer ganz persönlichen Hölle.
Ein aufwühlender psychologischer Roman von zwingender Spannung: eine Frau, ein Mann und ihre Familie in einer Extremsituation, die uns jederzeit treffen könnte. Mitreißend erzählt von Catherine Chanter, der Neuentdeckung aus England.






Leider habe ich erst sehr spät einen Zugang zu "Die Quelle" bekommen, da mir lediglich häppchenweise eine Story präsentiert wurde, mit der ich mich weder identifizieren konnte, bzw. anwesende Protagonisten meine Begeisterung hätten schüren können. Ruth gerät in den Sog einer Sekte will ich es nennen und reagiert / agiert absolut kopflos, was natürlich auch aufzeigt, wie schnell Menschen uns beeinflussen können. Ruth setzt alles aufs Spiel und verliert letztendlich alles. War die "Rose von Jericho" so bedeutsam für Ruth, sodass sie ihre Ehe, ihre Tochter und ihren Enkel verliert? Lange Zeit ließ die Autorin mich im Dunkeln tappen und führt mich meiner Meinung nach viel zu langsam in die Story ein.
Die Story setzt sich aus Gegenwart und Vergangenheit zusammen, was ich eigentlich recht gerne lesen mag, aber in "Die Quelle" war es mir zu viel drumherum, bis ich endlich eine Ahnung bekam, was wirklich geschah und Ruth somit in ihren persönlichen Alptraum schleudert. Ich bekam weder einen Zugang zur Story, noch zu den Protagonisten und war ehrlich gesagt froh, dass sich der Roman recht zügig lesen ließ, auch wenn mir mitunter die Begeisterung fehlte.
Anstatt sich im Paradies wiederzufinden, überschlagen sich durchs Ruth Blauäugigkeit irgendwann die Ereignisse und lassen eine verwirrte Frau zurück, die vor lauter Schuldgefühlen zusammenzubrechen scheint. Viele sind verdächtig und auch wenn es mir im Nachhinein logisch erscheint, frustrierte mich die Auflösung dennoch.

Ich kann für "Die Quelle" leider nur eine eingeschränkte Leseempfehlung aussprechen, da mich die Story nicht so packen konnte wie erhofft.  Es erschien mir fast schon blass und oberflächlich, aber vielleicht habe ich den überspringenden Funken einfach nur verpasst? Die wundervolle Natur die sich präsentiert konnte leider nicht herausreißen, dass mir die Spannung fehlte und die ganzen Wirrungen und Erlebnisse in mancher Hinsicht zu viel oder eben auch zu wenig waren, um mich begeistern zu können.

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