Dienstag, 29. Juli 2014

Jäger und Gejagte



Jennifer Benkau

Himmelsfern


  • Noa verliebt sich. Doch ihr bleiben nur zwei Wochen. In zwei Wochen wird der Junge, den sie liebt, dem Menschsein den Rücken kehren, vielleicht für immer.
    Hat ihre Liebe unter diesen Umständen überhaupt eine Chance? Wird der Schmerz am Ende nicht viel zu groß sein?
    Doch Noa kennt das Spiel mit dem Feuer – ihre Leidenschaft ist der Tanz mit den brennenden Poi. Wird sie es schaffen, ihre Furcht zu bezwingen, so wie sie bei jedem Training, jedem Auftritt ihre Angst überwindet? Denn sie ist seine einzige Hoffnung …

496 Seiten
skript5
ISBN 978-3-8390-0143-1
Hardcover mit Schutzumschlag, Spotlack und Leseband
18,95 € (D)

Leseprobe auf der Verlagsseite verfügbar!




"Himmelsfern" war ein Buch, welches ich unbedingt lesen wollte, da mich der Klappentext und auch das Cover sehr angesprochen hat. Nun nach dem Lesen muss ich gestehen, das ich eher enttäuscht bin, denn das was ich mir versprochen habe hat sich in Luft aufgelöst, da mich die Story nicht einen Moment lang faszinieren konnte wie erhofft. Ich fand die Protagonisten blass, die Story nett, aber eher lahm und auch sonst kann ich leider nicht wirklich etwas finden, was mich hätte begeistert zurück gelassen hätte. Natürlich ist es schwer in dem Bereich Fantasy zu glänzen, zumal gerade dort Bücher wie Sand am Meer erscheinen und sie sich alle doch irgendwie ähneln. Wirklich interessant ist, das sich die weiblichen Protagonistinnen immer wieder in Typen verlieben, die irgendwie unheimlich erscheinen im ersten Moment und letztendlich die Frauen / Mädchen es sind, die gestärkt aus der Geschichte herausgehen. So ist es auch mit Noa, die sich in Marlon verliebt und sehr schnell herausfindet, das ihr nicht viel Zeit bleibt, um Marlon so für sich einzunehmen, das er sich letztendlich an Noa erinnert. Eine gewisse Spannung kann ich dem Buch nicht absprechen und es war auch nicht alles blass und fad. Es gab Szenen, die mich schon sehr berührten, aber es gab auch Szenen die fand ich wirklich lächerlich. Ehrlich gesagt bin ich schon sehr enttäuscht, das sich ein absolutes Wunschbuch von mir als seicht und oberflächlich in der Story entpuppt hat. Normalerweise finde ich immer irgendetwas, was mich doch noch überzeugen konnte, aber bei "Himmelsfern" fehlte mir der Kick und ich bin froh, das ich es nun beendet habe um festzustellen, das es wahrscheinlich auch an mir liegen könnte, da sich die Genre Fantasy für mich einfach als unpassend herausstellt. Es tut mir sehr leid, das ich wenig positive Worte finde um das Buch zu präsentieren, aber ich kann mir leider nichts aus den Rippen leiern, was das Buch in meinen Augen besser dastehen lässt. Auch das Happy End konnte mich letztendlich nicht überzeugen, denn letztendlich war dies genauso zu erwarten. Alles andere hätte das Buch noch schlechter dastehen lassen.

Eingeschränkte Leseempfehlung von mir!

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