Montag, 7. April 2014

Kaspar, Melchior, Balthasar

Die Antonia-Akte

Als der verkaterte Aleksander Holcman nach einer durchzechten Nacht in der Nähe seines Strandcafés an der kroatischen Adria einen Toten findet, ist es schnell vorbei mit der Ruhe. 
Schon bald findet sich der ehemalige Militärpolizist und Afghanistan-Veteran als Verdächtiger mitten in einem Mordfall wieder. Selbst der ermittelnde Kommissar, ein alter Freund von Aleks, kann ihm nicht helfen. 
Aleksander versucht alles, um den Verdacht von sich zu weisen und die Ermittlungen zu unterstützen, doch dadurch wird er in das Spinnennetz von international agierenden Menschen- und Internet-Pornografiehändlern gezogen. Jede Aktion, sich daraus zu befreien, bringt ihn in tödliche Gefahr.


  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 2622 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 330 Seiten
Verlag: bookshouse

auch in anderen Formaten auf der Verlagsseite verfügbar

TB               13,99 Euro
eBook           4,99 Euro






Als Thrillerbegeisterte fiel mir "Die Antonia-Akte" auf der Seite vom bookshouse Verlag sofort ins Auge. Ein blutrotes Cover, eine Frau auf Knien, die scheinbar in Panik geraten ist und ein Schatten, indem ein Mann eine Pistole in seinen Händen hält. Jetzt nicht unbedingt das großartigste Cover, dennoch eindeutig als Thriller zu identifizieren. 

Es beginnt gleich rasant in dem ein Toter am Strand gefunden wird und sich die Ereignisse danach förmlich überschlagen. Aleksander befindet sich im Urlaub in Kroatien und anstatt sich dort zu erholen und die Seele baumel zu lassen befindet er sich in seinem eigenen, persönlichen Krimi. Leider lässt die Spannung wie ich sie erwartet hätte, nachdem der Anfang doch recht einschneidend ist nach und plätschert meiner Meinung nach nur noch dahin. Unser Protagonist ist recht sympathisch, dennoch konnte er mich nicht gewinnen. Mir war das Buch ein klein wenig zu unruhig und zwischendurch auch wirklich wirr. Da ich zeitlich nicht in einem Stück lesen konnte, musste ich immer wieder einige Seiten zurück um wieder zurück in die Handlung zu finden. Ehrlich gesagt berührte mich die Story nicht. Ein nettes Buch für zwischendurch, aber nichts welches herausragend ist. Ich werte selten Bücher ab, da irgendwie immer etwas ist was mich dann letztendlich doch überzeugt, aber hier fand ich mich einfach nicht zurecht. Zuletzt war es mir zu wirr und als sich dann zum großen Showdown wieder alle Ereignisse überschlagen fühlte ich mich schon fast erschlagen. Von mir eine bedingte Leseempfehlung! 

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