Dienstag, 7. Januar 2014

Und täglich grüßt das Murmeltier






Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie





Freundinnen und den perfekten Freund. Der 12. Februar sollte eigentlich ein Tag werden wie jeder andere in ihrem Leben: mit ihren Freundinnen zur Schule fahren, die sechste Stunde schwänzen, zu Kents Party gehen. Stattdessen ist es ihr letzter Tag. Sie stirbt nach der Party bei einem Autounfall. Und wacht am Morgen desselben Tages wieder auf. Siebenmal ist sie gezwungen diesen Tag wieder und wieder zu durchleben. Und begreift allmählich, dass es nicht darum geht, ihr Leben zu retten. Zumindest nicht so, wie sie dachte ...




EinbandGebunden mit Schutzumschlag
Größe15,00 x 22,00 cm
Seiten448
Alterab 14 Jahren
ISBN978-3-551-58231-7







"Wenn du stirbst, zieht dein ganzen Leben an dir vorbei" ist ein ganz besonderer Jugendroman, der mir aber ehrlich gesagt nicht auf Anhieb gefallen wollte. Samantha Kingston ist mir eher unsympathisch, da ich sie als absolut oberflächlich empfunden habe. Sie nun in einer Dauerschleife des 12. Februars zu entdecken, in der sie die Möglichkeit hat Dinge zu ändern und zu verbessern fand ich am Anfang gewöhnungsbedürftig. Positiv anzumerken ist, das Samantha anfängt sich zu verändern und nicht die Tussi bleibt, die sie am Anfang war. Sie besinnt sich vieler Dinge, die sie selbst ihrem Leben fern gehalten hat. Ihre Eltern zu sehen, mit ihnen zu reden, Zeit mit ihrer kleinen Schwester verbringen, erkennen, das ihr Freund es nicht wert ist, das sie ihr erstes Mal mit ihm erlebt ...............

Wahnsinnig gestört hat mich die jugendliche Sprache, denn alle anderen die nicht zu ihrem Freundeskreis gehören werden eher gemieden und sind alles Schlampen oder schlimmeres. Mitunter werden selbst die Freundinnen untereinander so betitelt. Die Idee Samantha nicht sterben zu lassen, sondern ihr Denken zu ändern hat mir wirklich gefallen. Party, Sex und gutes Aussehen ist nämlich tatsächlich nicht alles im Leben und das muss Sam nun schmerzlich erkennen. Die Verwandlung von einem It-Girl in ein normal denkendes Mädchen hat mich sehr angesprochen. Wir haben hier viele, viele Dinge die passieren und manchmal einfach nahtlos ineinander übergehen. Das Buch hat definitiv jede Menge Zündstoff, außerdem beinhaltet es vieles, was uns auch im täglichen Leben begegnen könnte.

Ein Buch, welches als Jugendbuch ab 16 eingeordnet werden kann, denn vorher ist eben die derbe Sprache, der Alkohol, der Umgang mit Sex eher überfordernd für junge Mädchen. Ich fand es selbst als Erwachsene mitunter abstoßend.

Klare Leseempfehlung!


1 Kommentar:

  1. Ich fand die Kritik zur Sprache etwas wenig und verwirrend, weil du sie nur als 'derb' bezeichnest, aber Appetit macht die Kritik.

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