Samstag, 4. Januar 2014

Fitzek in Höchstform




Sebastian Fitzek

Noah

Thriller 

Er weiß nicht, wie er heißt. Er hat keine Ahnung, wo er herkommt. Er kann sich nicht erinnern, wie er nach Berlin kam, und seit wann er hier auf der Straße lebt. Die Obdachlosen, mit denen er umherzieht, nennen ihn Noah, weil dieser Name tätowiert auf der Innenseite seiner Handfläche steht. Noahs Suche nach seiner Herkunft wird zu einer Tour de force. Für ihn und die gesamte Menschheit. Denn er ist das wesentliche Element in einer Verschwörung, die das Leben aller Menschen auf dem Planeten gefährdet und schon zehntausende Opfer gefunden hat.



Bastei Lübbe
Hardcover, 559 Seiten 
19.99 Euro
ISBN: 978-3-7857-2482-8



LESEPROBE!


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"Noah" von Sebastian Fitzek - ein echtes Must Read für mich und so kaufte ich mir das Buch fast direkt nach Erscheinen im Buchhandel. Ein sehr weiser Entschluss, denn auch wenn mich die letzten Bücher des Autors nicht wirklich begeistern konnten, tendiert "Noah" dazu mein absoluter Lieblingsfitzek zu werden. Um "Der Augensammler / Der Augenjäger" zu toppen braucht es eine Menge Potential und in "Noah" beweist Sebastian Fitzek das er auch ganz anders kann. Ich habe mich mitunter regelrecht gefürchtet, da die Story auf keinen Fall abwegig erscheint, sondern sich ebenso abspielen könnte. Ist dies nicht mehr als beängstigend? Ein kleines Dankeschön möchte ich dem Autor an dieser Stelle aussprechen und zwar betrifft dies die Protagonistin Caroline. Vor 50 und mehr Jahren gab es kein Ultraschall, keine Nackenfaltenmessung und diverse andere Tests und jedes Kind hatte das Recht zu leben und wurde von seinen Eltern geliebt und angenommen, so wie es eben kam. Heute kann sich jede Frau gegen ein Kind entscheiden und daher fand ich den Schluss sehr angenehm, denn er entspringt genau meiner Gesinnung, denn auch ich hätte mich ebenso wie Caroline entschieden. Dieses hat mich zutiefst bewegt und mich über einiges andere hinweggetröstet. Natürlich waren auch die anderen Wahrheiten betreffend den Slums für mich kaum zu ertragen. Ich litt zutiefst und hätte mir einen anderen Ausgang für die kleine Familie, die immer wieder erwähnt wird, gewünscht.
"Noah" ist als Politthriller (korrigiert mich hier bitte, wenn ich falsch liege) einzuordnen und eigentlich sind das eher Thriller die ich meide, da sie für mich mitunter doch schwer zu lesen sind. "Noah" allerdings ging mir ab der ersten Seite direkt unter die Haut. Was habe ich gebangt und gezittert und auch wenn es nicht unbedingt ein Happy End gibt, ist der Spannungsbogen mitunter so hoch, das ich es fast nicht ertragen konnte weiterzulesen. "Noah" ist ein echter Thriller, der seine Leser gefangen nimmt und uns indirekt auch unsere Oberflächlichkeit unserer Umwelt gegenüber geraderückt. Ich habe mich mitunter wirklich geschämt.

Mehr gibt es nicht zu sagen, von meiner Seite aus und zwar einfach deshalb, weil sich "Noah" zu lesen lohnt. Weiter auf die wirklich beeindruckende Story einzugehen, würde bedeuten die Story auszuschlachten und das möchte ich dringend vermeiden um euch die Gelegenheit zu geben euch "Noah" selbst zu widmen und hinterher davon überzeugt zu sein, das sich Sebastian Fitzek wieder einmal selbst übertroffen hat.

Absolute Leseempfehlung!





Kommentare:

  1. Oh genial, dass hört sich echt gut an und wandert dann auch mal ganz schnell auf meine WL.

    LG und ein schönes Wochenende
    Mone

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  2. Tolle Rezi :) Hört sich echt spannend an. Ich bin gleich mal Leser auf deinem Blog geworden <3
    Vielleicht hast du ja auch Lust mal bei mir vorbeizuschauen;)
    Liebe Grüße
    Nasti
    http://bowsandfairytales.blogspot.de/

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  3. Hallo :) Ich habe gerade deinen Blog entdeckt und er gefällt mir wirklich gut. Da kann ich ja gar nicht anders, als Leserin zu werden. Vielleicht hast du ja Lust auch mal bei mir vorbeizuschauen, ich würde mich freuen :) Bei mir läuft gerade außerdem noch ein Gewinnspiel bei dem man unter anderem ein Wunschbuch im Wert von 15 Euro gewinnen kann.

    Liebe Grüße und noch ein schönes neues Jahr,
    Livi ♥
    liviliest.blogspot.de

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  4. Noch ein Fitzek, der in meiner Sammlung fehlt :)

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