Donnerstag, 9. Januar 2014

Alles was wirklich zählt


Die Frau des Zenturio



Als ihre Familie drastisch an Reichtum und Einfluss verliert, wird Lea zu Pontius Pilatus geschickt, damit er eine strategische Ehe arrangiert. Doch obwohl ihr Verlobter Alban sehr gut aussieht und eine bedeutende Position innehat, kann Lea dem Leben als Frau an der Seite eines Zenturios nichts abgewinnen. Als Kopf der Garnison in der Nähe von Galiläa hat Alban das Ziel, eines Tages im Zentrum der Macht zu sitzen: in Rom. 

Um sich zu beweisen, übernimmt er eine Aufgabe, die seine Karriere, seinen Glauben und sein Leben in Gefahr bringt. Als sich Lea und Alban durch den Tod eines gewissen Jesus von Nazareth dazu genötigt sehen, nach Antworten zu suchen, verändert das, was sie entdecken, alles ...




9,99 Euro


Leseprobe!


weiterhin erschienen: Der Weg nach Damaskus und Die Flamme der Hoffnung





"Die Frau des Zenturio" ist ein historischer Roman, der in der Zeit nach der Kreuzigung Jesu spielt. Auch wenn man die biblische Geschichte genau zu kennen scheint, begegnen uns hier viele, viele Eindrücke, die sich genauso hätten abspielen können und gerade deshalb kann ich sagen, das Janette Oke es wieder einmal geschafft hat mich zu überzeugen. Sie gehört definitiv zu meinen Lieblingsautorinnen im christlichen Buchbereich, da sie es immer wieder schafft mich an ein Buch regelrecht zu fesseln. Der Roman spielt in einer düsteren Zeit. Die Menschen sind verwirrt, denn sie hatten von Jesus anderes erwartet. Ihr Messias ist gekreuzigt und Unsicherheit macht sich breit. Die Nachfolger des Herrn sind bestürzt und ohne Hoffnung, bis zu dem Zeitpunkt als das Grab plötzlich leer ist und Jesus auferstanden ist. Vom Zeitpunkt her würde "Die Frau des Zenturio" wunderbar zur Osterzeit passen. Kreuzigung, Auferstehung, Himmelfahrt, Pfingsten alles neu erlebt. Es ist als wären wir live dabei und es konnte mich sehr bewegen.
Lea und Alban sind zwar sehr präsent in diesem Buch, aber dennoch sind sie eher eine Nebengeschichte. Uns begegnen viele alte Bekannte wie Maria Magdalena, Maria und Marta, Pontius Pilatus, Herodes, Josef von Arimathäa (er war es der Jesus vom Kreuz nahm und ihm seine Grabkammer zur Verfügung gestellt hatte), selbst Petrus hat seinen Auftritt. Wir lesen von Intrigen und Lügen und was mich am meisten bewegt war die kurzen Einblicke über die Soldaten, die das Grab bewachten. Hat sich überhaupt jemand jemals Gedanken darüber gemacht, wie es ihnen ergangen ist als das Grab geöffnet wurde und der Leichnam verschwand? Welche Ängste haben sie ausgestanden? Janette Oke nimmt uns mit auf eine wunderbare Reise, die niemanden unberührt lassen kann. Eine Liebesgeschichte, eine Suche und ein Ende welches einfach nur wunderschön ist und mir einfach nur gute Gedanken bescheren konnte. Dabei fing alles an mit Neid und Hass und endet in einem Abschluss, welcher schöner nicht hätte sein können und all meine Erwartungen an das Buch voll erfüllen konnte. "Die Frau des Zenturio" sollte eigentlich nur klären warum Procula die Ehefrau des Pontius Pilatus immer wieder von schrecklichen Träumen heimgesucht wird und so befindet sich  sich Lea plötzlich zwischen all den Jüngern und Nachfolger/innen des Messias wieder, die ihr durch ihr Zeugnis von dem was geschehen ist eine andere Denk und Sichtweise bescheren. Eigentlich hatte Lea nicht vor einen Römer zu heiraten und alles sträubt sich in ihr, bis zu dem Zeitpunkt als sie Alban anfängt wertzuschätzen und zu lieben. Eine ganz besondere Liebesgeschichte geschrieben um die größten Liebesgeschichte aller Zeiten. wunderbar zu interpretieren. Auch Alban der von Pontius Pilatus ausgesandt wird um herauszufinden was die Gläubigen planen ändert seine Sicht und Denkweise und weiß nicht, das er Lea darin immer ähnlicher wird.

Natürlich eine Leseempfehlung!


1 Kommentar:

  1. In der Kritik fehlen leider die Absätze, aber du hast sie gut geschrieben.Ich glaube, mir wäre das Buch trotz des schönen Covers zu historien-lastig.

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