Dienstag, 31. Dezember 2013

Jahresrückblick 2013 / Lesestatistik

Dieser Rückblick dient lediglich dazu mir einmal klar zu machen, das ich eigentlich viel zu viel Zeit mit Lesen verbringe. Nachdem ich nun hier und da gerechnet habe, wobei hilfreich war mir einen Seitenzähler anzulegen, wo ich in jedem Monat festgehalten habe wie viele Seiten und Bücher ich im Monat gelesen habe, auf die Zahlen konnte ich nun zurückgreifen. Ich fand es ehrlich gesagt erschreckend was ich las. Während andere sich vielleicht mehr Lesezeit wünschen, werde ich versuchen meine Lesezeit im Jahr 2014 zu reduzieren, denn wenn ich meine Statistik so betrachte, habe ich eigentlich immer nur gelesen, gelesen und gelesen.



Das Jahr 2013 in Büchern:

Gelesen 276 Bücher, davon 220 Neuerscheinungen ab Dezember 2012 für die Querbeeetchallenge auf Lovelybooks. Im Durchschnitt waren es in jedem Monat 3 eBooks und ab August 2012 zähle ich auch jeweils ein Hörbuch zu meinen gelesenen Seiten hinzu.

276 Bücher macht insgesamt 86785 gelesene Seiten. Ein Jahr hat 365 Tage und der Durchschnitt der Seitenzahlen am Tag liegt bei 237 Seiten pro Tag.

Mein stärkster Lesemonat war der November mit 32 Büchern und 9594 gelesenen Seiten.

Mein schwächster Monat war der April mit lediglich 5945 gelesenen Seiten.




Auch im Jahr 2014 werde ich einige Challenges bestreiten:


Ich liebe die Herausforderung und besonders die Krimi gegen Thriller Challenge reizt mich ganz besonders, da wir dort im Team arbeiten. Bin sehr gespannt, wie viele Bücher wir insgesamt schaffen und welches Team als Sieger der Challenge hervorgehen wird. Ich werde im Team Thriller kämpfen. Mein erstes Buch für die Challenge wird dieses hier sein:



Infos zum Buch: HIER!


Für die Lesechallenge christlicher Bücher, wird es dieses Buch hier sein, welches ich auch für eine Leserunde auf Lovelybooks.de lesen werde:


Infos zum Buch: HIER!



Mein Lesejahr 2013 beende ich mit dem Buch Love@Miriam. Ein Buch welches lange schon auf dem SUB lag. Leider frage ich mich, wieso ich dieses Buch unbedingt haben wollte, denn noch begeistert es mich in keinster Weise. Schade!










Ein ♥liches Dankeschön an:

Lovelybooksvorablesen BloggdeinBuchBuchbotschafter, Wasliestdu,  und dem bookshouse Verlag, da sie mich immer mit frischen Lesestoff versorgt haben. Auch erwähnen möchte ich ka-sas-buchfinder - einen ganz besonderen Blog und wer ihn noch nicht kennt sollte dort unbedingt noch heute vorbeischauen!







Nun aber noch mein Topbuch des Jahres 2013:




Meine Rezension zum Buch findest du HIER!

Mehr Informationen zum Buch HIER!


Wunder hat sich von der ersten Seite direkt in mein Herz gebohrt!




Natürlich gab es auch Flops und da 
will ich gleich zwei benennen:


Meine Rezension zum Buch findest du HIER!

Mehr Informationen zum Buch HIER!



und dieses hier:


Meine Rezension zum Buch findest du HIER!

Mehr Informationen zum Buch HIER!






Danke auch allen, die meinen Blog lesen und kommentieren! Es macht einfach Spaß mit Euch und ich freue mich auf mein Lesejahr 2014, obwohl ich mich vielleicht doch ein klein wenig zurückhalten werde und mein Vorsatz für 2014 sein wird, weniger zu lesen! Natürlich gibt es darauf keine Garantie ☺







Alles Liebe,
Mel

Montag, 30. Dezember 2013

Mini-Challenge im Januar - Ich bin dabei ☺




Ziel der Challenge ist es 10 Bücher und wer mag auch weniger (Minimum 5) oder mehr zu lesen. Die Idee stammt von Dani und ist hier auf Lovelybooks zu finden.  Im Januar wird Seelensplitter erneut den Thread leiten.


An dieser Stelle  werde ich meinen Fortschritt nach und nach posten. Mein persönliches Ziel ist es erst einmal 25 Bücher zu lesen, vielleicht stocke ich dann im Nachhinein auf, obwohl ich eher glaube, das ich dieses Mal mein Ziel viel zu hoch angesetzt habe.

Meine Challengeseite für den Monat Dezember findest du HIER!




























































Vampire in Berlin Teil 2




Dezemberglut

  • Broschiert: 308 Seiten
  • Verlag: Sieben-Verlag 
  • ISBN-13: 978-3864433665
  • 16,50 Euro
auch als eBook verfügbar

Schönheit hat ihren Preis. Für Damian ist er höher, als er ertragen kann, denn sein fatal gutes Aussehen hat nur Unglück heraufbeschworen und alle, die er einst liebte, ins Verderben gestürzt. Getrieben von Rache, Selbsthass und Schuld widmet er sich nur noch einer Aufgabe: der unerbittlichen Jagd auf Dämonen. 
Als Julian, Anführer der Nacht-Patrouille und Gemeinschaft der Vampire in Berlin, ausgerechnet ihn zum Mentor für die traumatisierte Charis bestimmt, fällt es ihm schwer, seine neue Pflicht zu akzeptieren. 
Charis, die ihre Liebe zu Damian erkennt, versucht, ihn für sich zu gewinnen. Doch die Vergangenheit lässt Damian nicht los und holt ihn wieder ein - und wird nun auch für Charis zur tödlichen Bedrohung.


 Zur Zeit läuft eine tolle Aktion zu beiden Büchern von Linda auf ka-sas buchfinder. Schaut doch mal rein!



Endlich war es soweit der zweite Band einer interessanten Vampirgeschichte mitten aus Berlin erschien im Dezember und ich durfte in einer Leserunde auf Lovelybooks mitlesen.  Ich war mal wieder zu schnell, denn die meisten Leserinnen haben das Buch noch nicht angefangen. Ich bin sehr gespannt auf die Diskussionen die zum Buch entstehen werden. "Novembermond" war um einiges kürzer als sein Nachfolger und das hat mir schon recht gut gefallen, obwohl ich auch hier wieder einmal förmlich durch die Seiten flog. Einmal angefangen, gelang mir kein Aufhören mehr.

Die Cover nebeneinander sind ein echter Augenschmaus. Sinnlich, irgendwie historisch angehaucht und das ist gerade das was uns begegnen wird, denn Vampire altern nicht und manche haben schon einige Jahre auf dem Buckel sind immer noch genauso attraktiv wie vor 200 Jahren.

"Novembermond" konnte mich schon sehr begeistern, aber "Dezemberglut" konnte mich noch ein klein wenig mehr packen. Meine Rezension zum ersten Buch findest du HIER! Nun will ich mich aber nicht lange am ersten Band aufhalten, obwohl es Dinge im zweiten Band gab, die auf den ersten Band aufbauen. Ich finde jetzt dennoch, das man sich mit "Dezemberglut" gut zurechtfinden wird, wenn man den ersten Band nicht kennt. Um eventuell einigen Flashbacks Raum zu geben wäre es sinnig sich dem ersten Band zu widmen um sich ganz auf die neue Story einzustimmen. Für mich war es interessant zu lesen, das hier nicht wie erwartet Julian und Ellen die Hauptpersonen sein werden, sondern Charis und Damian. Auch "Dezemberglut" endet mit einem Cliffhanger und ich gestehe, das ich hoffe, das die Story rund um Charis und Damian weitergesponnen wird. Da sich aber im Buch viele Vampire befinden, die ebenso interessant sind und ihre Geschichte erzählt werden muss, vermute ich fast, das Charis und Damian wieder nur eine Nebenrolle spielen werden, so wie es Ellen und Julian taten.

Vampire, ein Mysterium und seit Twighlight vom Buchmarkt nicht mehr wegzudenken. Wo Twighlight eher junges Publikum ansprechen soll, ist "Dezemberglut" eher für die ältere Generation geschrieben worden, was auch gut ist, denn ich könnte mir mein Töchterchen (zumindest vorerst) nicht mit diesem Buch in der Hand vorstellen. Es kommt zu einen wirklich wunderbar erzählten erotischen Szenen, die meiner Tochter definitiv rote Ohren bescheren würde, mir aber wirklich zusagen konnten. Ohlala, Charis muss sehr lange kämpfen um die Mauer, die Damian um sich herum aufgebaut hat niederzureissen und auch dann ist ihre Liebesgeschichte noch nicht beendet, sondern fängt erst an. Sich als Mensch mit einem Vampir zu verbinden, ist natürlich mit ganz vielen Dingen verknüpft die ich mir als Normalsterbliche bis hierher nicht vorstellen konnte. Wunderbar erzählt und dem auch nicht genug, denn wir treffen hier nicht nur auf Liebe, sondern auch auf echten Wahnsinn. Martin und Christian, die uns schon im ersten Band begegnet sind, sind auch in "Dezemberglut"  anzutreffen. Christian ist mir immer noch sehr unangenehm und dennoch macht er einen gewaltigen Sprung nach vorne, denn er beginnt sich zu verändern. Ich fand seine Gesinnung und sein Aufwachen aus der Starre wirklich sehr gut und treffend beschrieben. Vielleicht nimmt ja alles doch noch irgendwann ein gutes Ende mit ihm?

Ich bin wirklich begeistert und möchte hier an dieser Stelle unbedingt eine Leseempfehlung aussprechen. "Dezemberglut" ist ein wirklich runder Roman, der uns Vampire mal aus einer ganz anderen Sicht zeigt. Wir treffen hier gleichzeitig auf eine Liebesgeschichte, die verbunden ist mit ganz viel Spannung und Nervenkitzel, das es manchmal kaum auszuhalten ist und einem Cliffhanger, der nach mehr schreit. Ich hoffe wirklich, das der Autorin die Ideen nicht ausgehen und sie uns bald wieder einen wunderbaren Roman präsentieren kann. "Novembermond" war ihr Debüt im letzen Jahr und ich wage zu behaupten, das sie sich wirklich steigern konnte, denn "Dezemberglut" konnte mich noch mehr packen und begeistern. Vielen Dank für ein wirklich außergewöhnliches Leseerlebnis!





Sonntag, 29. Dezember 2013

Schicksalhafte Begegnung(en)




Dornenherz
Jedem Ende wohnt ein Anfang inne


Seit dem Unfalltod ihrer Schwester vor einem Jahr ist Anna wie gelähmt und droht, sich ganz und gar darin zu verlieren, den Eltern die verstorbene Tochter ersetzen zu wollen. Bei einem Streifzug über den Friedhof wird sie von einer geheimnisvollen schwarzen Katze angelockt, die sie zu einer längst vergessenen Lichtung führt. Die Wege sind mit Moos bewachsen. Efeu rankt über die verwitterten alten Grabsteine. Und inmitten all dessen erblickt Anna mit einem Mal eine Engelsstatue umgeben von einem Meer aus weißen Rosen. Wie magisch angezogen, tritt sie näher an den Engel heran und berührt eine der weißen Blüten zu seinen Füßen. Nicht ahnend, dass sie damit eine schicksalhafte Wendung in Gang setzt ...

  • Verlag: Coppenrath, Münster
  • Seitenzahl: 224
  • Altersempfehlung: ab 14 Jahren
  • ISBN-13: 9783649613701






Jutta Wilke als Autorin war mir nicht unbekannt, denn ihr Jugendbuch "Die inneren Werte von Tanjas BH" war wirklich zum Brüllen komisch. Ihr Jugendthriller "Wie ein Flügelschlag" konnte mich auch überzeugen, daher bewarb ich mich um ein Leseexemplar auf Vorablesen. Wie ihr seht gewann ich das Buch und erhielt es vor ein paar Tagen per Post. Das Cover fand ich schon auf dem Bild wunderschön. Es nun in den Händen zu halten war wirklich unglaublich, denn der Schutzumschlag ist nicht einfach nur ein Umschlag. Er ist ganz besonders gestaltet. Dort wo ihr zwei Engel seht, ist sobald man den Umschlag abmacht nur noch ein Engel zu sehen, der hellere links und unter dem dunkleren kommt eine Katze zum Vorschein. Die Katze wird recht wichtig im Buch, dennoch habe ich mich etwas gewundert. Der Umschlag ist nicht nur aus Papier wie üblich, sondern regelrecht transparent. Irgendwie macht es das Buch zu etwas ganz Besonderen, vor allem dann, wenn man wie ich den Schutzumschlag vor dem Lesen entfernt.

Um beim Cover zu bleiben - die zwei Engel - einer hell, der andere dunkel. ließ nach dem Lesen der Leseprobe für mich den Eindruck entstehen, das Anna im Schatten von Ruth gestanden hat und ein klein wenig war es wohl auch so, wenn ich mir die Story dann im Ganzen betrachte. Für mich war "Dornenherz" definitiv ein ganz anderes Buch von Jutta Wilke, aber keines, wo ich sagen kann, es hätte mir nicht gefallen. Ich fand das Buch einfach nur so schrecklich traurig und Annas Kämpfe endlich ihre Trauer abzulegen und wieder Anna zu sein fast schon zu langwierig. Das Buch ist im Gesamtpaket eigentlich sehr düster und schmerzhaft. Dennoch kann ich sagen, das Jutta Wilke mich überzeugen konnte, alleine schon dadurch, das sie Vergangenheit und Gegenwart mühelos ineinanderfügen konnte, denn sie erzählt auch gleichzeitig die Geschichte von Johanna. Johanna wird im 19. Jahrhundert mit ihrem Spielgefährten von früher verlobt, obwohl sie diesen nicht liebt. Die Familie möchte nach Amerika auswandern und Johanna bricht es das Herz ihre wahre Liebe Philipp zurückzulassen. Die weiße Rose, die sie zum Abschied bekommt soll sie an ihn erinnern. Die weiße Rose ist es auch, die Anna wieder zum Leben erweckt. Auf dem Friedhof auf dem sie nach Ruhe sucht,  enteckt sie einen Engel aus Stein, eingebettet in einem Beet aus weißen Rosen. Dort lernt Anna auch Phil kennen, der sofort eine Ähnlichkeit zwischen Anna und dem Engel aus Stein erkennt. Für aufmerksame Leser wird recht schnell sichtbar, das Johanna in dem Namen Anna steckt und in Philipp Phil.

Wir haben hier zwar ein sehr schmerzhaftes Buch, welches sich allerdings nach und nach zu einem wirklichen Schatz entpuppt. Anna wacht auf und lässt ihre Schuldgefühle ihrer verstorbenen Schwester Ruth zu. Dadurch kann sie heilen und Dinge erkennen, die ihr vorher fast den Atem schnürten. Es wird zwar erneut Verletzungen geben, aber vieles kann bereinigt werden und heilen. Einen geliebten Menschen zu verlieren muss nicht zwangsläufig bedeuten selbst unsichtbar zu werden. Für Anna gibt es Heilung und Versöhnung, auch dort wo vorher geschwiegen wurde.

Mir hat "Dornenherz" sehr gefallen, besonders die Gedichte an jedem Anfang eines neuen Kapitels. Wer weiter bohrt, wird feststellen, das eine weiße Rose immer für einen Neuanfang steht. Dieses erfährt auch Anna, indem sie Altes abladen kann, um sich neu zu finden. Phil war für sie sehr hilfreich und hat die Anna befreit, die sich in ihrer Trauer und Schuldgefühlen versteckt hat und anfing ihrer Schwester Ruth immer ähnlicher zu werden.


Eine Leseempfehlung!


"Dornenherz" wird ab 15.1. im Handel verfügbar sein!

Samstag, 28. Dezember 2013

Amely und Aymáho






Isabel Beto

Die Bucht des grünen Mondes






Vielleicht fragen sich einige, wieso das Buch "die Bucht des grünen Mondes" heißt, denn für mich ist der Mond noch nie grün gewesen und wird es wohl auch niemals sein. Wir begleiten Amely direkt in die grüne Hölle Brasiliens mit all ihren Gefahren und Abenteuern. Irgendwann so bin ich mir sicher, werdet auch ihr hinter das Geheimnis des Buchtitels kommen und es geniessen, denn es ist farbenprächtig und detailliert erzählt. Mir hat die Geschichte sehr gefallen, denn es ist irgendwie magisch. Wie magnetisiert habe ich an dem Buch gesessen und oft auch einfach den Kopf geschüttelt über den Aberglauben der Indios oder ihre Rituale, die für mich völlig unverständlich sind und teilweise so grausam, daß allein das Lesen schmerzt. Welche Europäerin drückt ihr Baby in den Schlamm damit es erstickt, da sie zum Zeitpunkt der Geburt schon weiß, daß dieser Säugling nicht überleben kann. Der Stamm schaut weg und toleriert. Klingt grausam, oder? Dieser Roman ist oft blutig, voller Hass und Intrigen, aber es entsteht auch etwas Gutes und das ist die tiefe Zuneigung der beiden Liebenden Amely und Aymáho. Ein Roman bestückt aus Gewalt, Hass, Grausamkeit, Ausbeutung der Armen um sich an ihnen zu bereichern, Angst und dabei eine wunderbare Liebesgeschichte, die so ganz anders wird, als erwartet, verspricht einen Roman, der uns mitnimmt in eine andere Zeit und in ein fernes Land. Schauen wir mal, ob er mir gefallen hat. 


Wir sind im 1896, also mehr als 100 Jahre vor unserer Zeit, wo die Uhren noch anders tickten und auch mit Frauen anders umgegangen wurde. Amely muss von Berlin nach Brasilien, denn sie ist Killian Wittstock einem Kautschukbaron versprochen. Wir begleiten sie und ihre Dienerin Bärbel in eine ungewisse Zukunft. Das Leben in Manaus ist hart für Amely, denn statt Liebe und Zuneigung von Killian bekommt sie Hiebe und das nicht zu knapp. Manchmal fordert sie es regelrecht heraus und man möchte ihr zurufen, daß sie es nicht an die Spitze treiben soll, denn durch den täglichen Kampf mit dem Gin ist Kilian sehr brutal und gewalttätig. Er nimmt sich Dinge heraus, da wird einem beim Lesen wirklich übel. Menschen, gerade Indios und sonstige Sklaven sind in seinen Augen nichts wert und auch Amely nicht. Was mich ein klein wenig gestört hat, ist das Wort "Neger", welches uns desöfteren in diesem Buch begegnen wird. Vielleicht muss man das Wort auschreiben um darzstellen, wie sehr die Menschen leiden müssen, ohne genügend Essen und Trinken, gehalten wie Vieh, nur damit der Kautschuk fliessen kann. Die Reichen Kautschukbarone stoßen mich ab in ihrer Gier, auch Killian ist jemand, der über Leichen geht um immer mehr und immer mehr zu erhalten, Geld, Macht und Anerkennung. An ihm zeigt sich, daß Alkohol nicht immer nur ein Tröster ist, sondern einen Menschen sehr verändern kann. Killian hat in meinen Augen nichts liebenswertes an sich und an seiner Person habe ich mich wirklich gestört. Ein Buch braucht aber Bösewichte und Menschen, die wir auf Anhieb nicht mögen, denn wenn alles immer nur Friede, Freude, Eierkuchen ist, dann wird es langweilig. 

Wir lernen also die Welt der Reichen kennen, in der Amely sich nicht zuhause fühlt und nach ihrer Entführung die Welt der Indios, wo sie sich auch nicht zuhause fühlt, weil sie eine Außenseiterin ist. Aymáho selbst hütet ein Geheimnis, dem wir recht schnell auf die Schliche kommen. Wer glaubt es wird alles gut hat sich getäuscht, denn es wird immer schlimmer. Der Kampf ums Überleben ist hart und auch die starken Bände der Liebe heilen nicht alles oder machen alles gut, denn auch der Stamm hat sein Päckchen zu tragen. 



Das Leben gestaltet sich hart für Amely und ich sehe in ihr eine starke und außergewöhnliche Frau, die sich gegen ihren brutalen und herzlosen Mann durchsetzen möchte um nicht zugrunde zu gehen. Ich sehe die grüne Hölle, die so anschaulich beschrieben wird als wäre ich selbst in Brasilien. Ich sehe eine jungen Indio, hin und hergerissen zwischen zwei Kulturen und ich sehe, daß trotz aller Lügen und Intrigen Versöhnung und Heilung möglich ist. 



Isabel Beto hat es tatsächlich geschafft mich mitzunehmen in eine andere Zeit, in ein anderes Land und in einen wunderbaren Liebesroman, zweier unterschiedlicher Menschen. Es hat mir sehr gefallen und der Roman hat das halten können, was ich mir gewünscht habe. Spannung, Abenteuer und ganz viel Liebe. Nun gut, manche der Sexszenen waren so detailliert beschrieben wie in einem Nora Roberts Roman, das fand ich dann schon ein klein wenig zu dick aufgetragen, aber ansonsten kann ich wirklich rein garnichts finden, was ich als Negativ hervorheben möchte oder auch könnte, denn die Handlung ist durch und durch großartig und fesselnd! 


Was ich noch anmerken möchte ist das wirklich gelungene Cover, welches einen tollen Einblick verschafft in das Brasilien welches uns erwartet. Die Blumenranken auf den Buchseiten, sind wirklich wunderschön. Ich habe noch kein Buch in den Händen gehalten, welches mich schon allein von der Optik überzeugt hat! 




Klappentext: 
Eine Liebe, so mächtig wie der Amazonas Berlin, 1896: Für die junge Fabrikantentochter Amely bricht eine Welt zusammen, als sie erfährt, dass ihr Vater sie mit einem deutlich älteren Verwandten verheiraten will. Kilian Wittstock ist märchenhaft reich - und er lebt am anderen Ende der Welt. Als einer der mächtigsten Kautschukbarone beherrscht er das Amazonasgebiet. Schweren Herzens macht sich Amely auf die Reise über den Ozean. In Manaus erwartet sie ein fremdes, exotisches Leben voller Luxus und ein ebenso exzentrischer wie brutaler Ehemann. Erst als ein dramatisches Ereignis sie mit dem Indianer Aymáho zusammenführt, erfährt Amely, was Liebe bedeutet. Aymáho weckt in ihr tiefe Gefühle und nie geahnte Leidenschaft. Doch ihr gemeinsames Glück ist bedroht durch ein Geheimnis, das Aymáho in sich trägt. 

Über die Autorin: 
Isabel Beto arbeitete als Malerin, bevor sie anfing zu schreiben. Die Farben Südamerikas haben sie schon immer besonders fasziniert, und sie liebt es, ganz in ihren Geschichten und Bildern abzutauchen und so fremde, exotische Welten erleben zu können. 



Taschenbuch: 544 Seiten 
Verlag: rororo
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3499257017 
ISBN-13: 978-3499257018 
 


Leseprobe  




Ich habe das Lesen genossen und bin abgetaucht in eine völlig andere Welt, in "Die Bucht des grünen Mondes!" Eine Welt, die mir teilweise sehr grausam erschien, aber dadurch ihren besonderen Reiz ausmacht. Das Buch hebt sich einfach durch seine Handlung aus dem ganzen Einheitsbrei heraus, da es einfach anders ist und auch ganz, ganz anders als erwartet. Ihr werdet schon sehen ☺


Ich empfehle den Roman sehr gerne weiter und vergebe alle 5 Sterne! 


Wünsche euch ein schönes Wochenende
Ganz liebe Grüße, 
Mel

Märchen werden wahr



»Ich halte mich für ziemlich helle. Ich bin kein Mädchen, das glaubt, dass die Wirklichkeit wie ein Märchen ist. Aber als ich den Spiegel sprechen hörte, da wusste ich, dass ich mir das nicht eingebildet hatte. Das war Zauberei!«

Es ist nicht leicht, eine Außenseiterin zu sein. Doch dann bekommt Elizabeth einen Aushilfsjob in einem ganz besonderen Museum, dem New Yorker Repositorium der verleihbaren Schätze, in dem man Kunst und Krempel, Wertvolles und Verrücktes ausleihen kann: alte Möbel, schönen Schmuck, eine Perücke, mit der Marie Antoinette einst durch ihr Schloss stolzierte. In den geheimnisvollen Lagerhallen findet Elizabeth aber auch endlich echte Freunde, die bereit sind, mit ihr durch Dick und Dünn zu gehen. Und die braucht sie dringender, als sie geahnt hat – denn verborgen im Keller gibt es noch eine ganz besondere Sammlung, deren Schätze allesamt magische Kräfte haben. Nun beginnt jemand, ihnen den Zauber zu rauben. Nur Elizabeth kann dies verhindern, aber damit bringt sie sich selbst in große Gefahr …

Ein magisches Leseabenteuer über neue Freunde, echte Helden und die erste Liebe!  


  • Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
  • Verlag: PAN  
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 978-3426283318
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 13 Jahre
  • Originaltitel: The Grimm Collection
gebundene Ausgabe: HIER!  eBook: HIER!

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"Die geheime Sammlung" ist ein Buch, welches ich unbedingt lesen musste, da mich Klappentext und auch Cover wirklich fasziniert haben. Märchen der Gebrüder Grimm habe ich schon als Kind geliebt und es ist auch heute noch so, das mich Märchen immer noch begeistern können. Das Buch stand ewig lange auf meiner Wunschliste und irgendwann war es dann soweit und ich habe es mir gekauft. Immer wieder las und hörte ich, welch einen Schatz dieses Buch beinhaltet und daher konnte ich einfach nicht widerstehen. Es zu lesen war wunderbar und einige Märchen die mir hier begegnet sind, würde ich am liebsten sofort erneut lesen um meine Erinnerungen aufzufrischen. Von "Die geheime Sammlung" geht ein ganz ungewöhnlicher Zauber und eine Faszination aus, die dieses Buch regelrecht magisch auf mich wirken ließ. Ehrlich gesagt waren meine Erwartungen an "Die geheime Sammlung" wirklich sehr hoch und ich wäre schrecklich enttäuscht gewesen, wenn es nicht dem entsprochen hätte, was ich mir von dem Buch versprochen hätte. 

Wir treffen hier auf Abenteuer, Spannung und ganz viel Magie. Leider wird Magie nicht immer nur für Schönes eingesetzt, wie die Sammlung des New Yorker Repositurium eigentlich seinen Ursprung hätte, Menschen durch Magie zu begeistern und zu befähigen. Es wird immer wieder Bösewichte geben, die Magie nur zu ihrem Zwecke nutzen wollen. Wer steckt also dahinter, das urplötzlich dieses oder jenes aus den Sammlungen verschwindet? Warum wird Elizabeth von einem riesigen Vogel verfolgt? Um im New Yorker Repositurium arbeiten zu können braucht es einen Fürsprecher, denn nicht jede/r ist für diese Arbeit geeignet. Er / Sie muss sich einigen besonderen Tests stellen und erst dann wird man zu einem Teil der Gemeinschaft. Elizabeth findet neue Freunde und gemeinsam bestreiten sie das sicherlich größte Abenteuer ihres Lebens. Manchmal verliebt man sich auch und küsst sich letztendlich auf fliegenden Teppichen, denn auch Märchen aus 1001 Nacht finden in "Die geheime Sammlung" ihren Platz. 

Für mich war "Die geheime Sammlung" ein echter Schatz, denn natürlich gibt es auch in meinem Leben Tage an denen ich gerne "Siebenmeilenstiefel" hätte um die vielen Dinge des Alltags besser erledigen zu können. Natürlich wäre auch ein Kamm der Meerjungfrau hilfreich um mein Haar zu bändigen um´nd zum Leuchten bringen zu können. 

"Die geheime Sammlung" muss man mit einem offenen Herzen für Magie und Märchen lesen, damit es seine komplette Schönheit voll entfalten kann. Mich konnte es dadurch begeistern, das es so viele verschiedene Dinge präsentiert, die junge Menschen bewegen. Sei es die erste große Liebe, der erste Kuss, Eifersucht, das Leben als Außenseiterin ........... Ein wirklich faszinierendes Buch, welches nun für immer in meinem Regal Platz nehmen darf, wo es seine Magie für das erneute Lesen noch einmal so richtig entfalten kann. 

Echte Leseempfehlung!





Freitag, 27. Dezember 2013

(Alpt)RAUM








Ich denke nur echte Leseratten können nachempfinden, welches Kribbeln die Leseprobe in mir ausgelöst hat und ich dieses Buch unbedingt Lesen musste, denn es hat mich derart gefesselt, daß ich wirklich froh und glücklich war, es mir ertauschen zu können. Nun lag es auf meinem Bücherstapel und ging eine echte Faszination von ihm aus, daß es mir schwerfiel nicht sofort loszulesen. Ich hatte aber noch ein anderes, auch sehr gutes Buch, welches ich schon angefangen hatte. So konnte ich die Spannung noch ein klein wenig herauszögern. 

Warum mich dieses Buch so gefangen genommen hat, möchte ich euch jetzt mitteilen, ohne allzusehr auf das Geschehen einzugehen, obwohl es vielleicht manchmal doch unumgänglich sein wird. Dies verzeiht mir bitte: 

Erzählt wird die Geschichte von Ma und Jack, die beide in einem Raum zusammenleben müssen. Für Jack heißt dies, daß er anders wie meine Kinder niemals auf den Spielplatz kann, sich nicht mit anderen Kindern verabreden oder einfach nur wie ein normales Kind barfuß über Wiesen laufen und das hat mich manches Mal beim Lesen wirklich sehr traurig gemacht, denn ich dachte an meine eigenen Kinder, denen dies alles möglich ist und sie es vielleicht nicht zu schätzen wissen, denn es ist etwas völlig normales für sie. Jacks Geschichte fängt damit an, daß er seinen 5. Geburtstag feiert, nur mit Ma und ohne andere kleine Fünfjährige, ohne Topf schlagen oder Blinde Kuh spielen, alles dies ist Jack verwehrt. Das die Geburtstagsgeschenke auch sehr mager ausfallen, lassen wir einmal dahingestellt, denn das ist wohl eher unwichtig! Für Jack völlig normal, denn er ist eingesperrt in einem winzigen Raum, in dem er auch geboren wurde und seitdem mit Ma dort lebt. Jack ist eingesperrt, denn Old Nick hat Ma geraubt als sie 19 Jahre alt war. Ma ist einfach nur Ma, obwohl ihr Name im Buch ein paarmal fällt, kann ich mich leider nicht an ihn erinnern. 

Das Buch hat 3 Kapitel, die ich als Leben im Raum, Flucht und das Leben nach Raum bezeichnen würde. Geschrieben ist alles aus der Sicht von Jack und das ist nicht immer leicht zu lesen, dennoch hat es mich fasziniert. 

Jack ist zwar in vielen Dingen durch das Gefangensein eingeschränkt, aber er bekommt alles was Ma ihm bieten kann. Ihre aufopfernde Liebe und ihre volle Aufmerksamkeit. Lesen, Rechnen und Schreiben lernt er auch und Wörtermix, das heißt aus Worten wie Angst und Mut wird z.B Mungst. Dieses Wort hat für Jack eine echte Bedeutung, denn er muss gleichzeitig stark und mutig sein, aber dennoch darf er Angst haben. Ich will jetzt nicht zu viel vorwegnehmen, aber gerade dieses Wort wird euch des öfteren im Buch begegnen. Die kindliche Art und auch viele Versprecher deuten einfach darauf hin, daß Jack eben erst 5 Jahre alt ist. Meiner Meinung nach schmälert es die Handlung eben deshalb nicht, sondern macht das Buch zu etwas Besonderen. Manchmal sind die Wortverdrehungen doch recht schwer zu lesen und manchmal auch wirklich unnötig und unpassend, aber für mich war es ein Buch, welches ich unbedingt Lesen wollte, da der Fall Elisabeth Fritzl und Natascha Kambusch mir noch im Kopf herumschwirrte und ich auch gleich Vergleiche gezogen habe. Unfassbar, daß solche Dinge tatsächlich geschehen können und es hinterher niemand gesehen haben will oder gehört. Mir zeigt es, daß wir in einer Welt leben in der sich alle nur um sich selbst drehen und dabei übersehen, was beim direkten Nachbarn geschieht. 

Für Jack gestaltet sich das Leben mit Spielen, Lernen so gut es geht, Basteln aus Klorollen oder eben den Fernseher. Für Jack ist all das was im Fernseher geschieht und er zu sehen bekommt wahr, denn er denkt, daß alle Menschen, Tiere, Bäume, Gras, Wiesen oder auch Zeichentrickfiguren wie Dora im Fernseher leben und auch daher denkt er auch so und als dann die Welt, wie wir sie kennen mit Regen, Wind und Sonne etwas, was ihn völlig aus der Bahn wirft und verängstigt. Er ist nie zuvor die Rutsche runtergerutscht, er hat nie im Sand gespielt oder geschaukelt. Er kannte nur Ma und die Dinge die sich im Raum befinden, die er genauso benennt wie sie heißen, also Tisch, Stuhl, Bett oder auch Schrank. Im Schrank muss er sich verstecken, sobald Old Nick kommt und das passiert immer dann, wenn er einen Code eingibt, der die Tür öffnet und dann muss Jack ganz leise sein. Old Nick bringt auch immer neue Lebensmittel oder ein besonderes Sonntagsgutti, welches etwas Besonderes bezeichnet wie Schmerztabletten für Mas schlimmen Zahn oder ein Kinderbuch. Wenn das Bett quietscht, dann fängt Jack an zu zählen. 

Manches wirkte auf mich sehr beklemmend und ich bin froh über meine Freiheit. Ich kann rausgehen wann und wo ich will und niemand schränkt mich ein. Ich bin nicht abhängig davon, daß regelmäßig jemand für mich einkauft, damit ich nicht verhungere. Ich muss mein Kind nicht in den Schrank sperren um es vor Old Nick zu schützen. 

Das Jack mit 5 Jahren noch gestillt wird, fand ich komisch, aber nicht ungewöhnlich, denn für die beiden ist es ein Gefühl von Geborgenheit und Nähe. Würde direkt neben mir eine Frau ihre Brust auspacken und ihr fast schon Schulkind an die Brust nehmen, würde es mich aber dennoch abstoßen, weil es in unserer Kultur eher ungewöhlich ist. In anderen Kulturen ist dies völlig normal und niemand würde daran Anstoß nehmen. 


Wie Jack auf seine Umwelt reagiert und sie auf ihn, lest ihr am besten selbst! Ma kommt mit der neuen Situation auch nicht klar, aber wie sie reagiert, möchte ich auch nicht verraten und dann sind da ja auch noch die ganzen Keime und Viren, die es in Raum nicht gab und die nun dafür sorgen, daß Jack seinen ersten Schnupfen hat. Eklig fand ich den Gedanken zum Trost an einem alten schlimmen Zahn zu lutschen um mich Ma näher zu fühlen, da kam dann die Zahnarzthelferin in mir durch, die mir die mir ins Ohr flüsterte: Karies ist anstecken! 
Ich kann mir tatsächlich vorstellen, daß es genauso gewesen sein könnte und die Faszination dieses Buches packt mich heute noch, gerade eben wo ich diesen Bericht schreibe. 

Da es natürlich schon einige Rezensionen zu diesem Buch gibt und diese so unterschiedlich sind wie Tag und Nacht liegt einfach im Auge des Betrachters. Mir sind immer wieder meine eigenen Kinder durch den Kopf gegangen und daher konnte ich mich in Jack in vielen Dingen hineinfühlen. Gerade meinen Sohn in seinem Bewegungsdrang derart einzuschränken, daß er im Raum nur um Tische und Stühle herumrennen könnte, stelle ich mir unmöglich vor oder ein Kind in den Schrank zu sperren und es verhält sich ganz, ganz ruhig und tut keinen Mucks. Das war für mich beklemmend. Nur die Klimaanlage und keine Frischluft? Sehr beängstigend, oder? Außerdem immer davon abhängig, daß Old Nick mir wohlgesonnen ist und mich nicht bestraft, indem er mir z.B den Strom ausdreht oder keine frischen Lebensmittel bringt! Stellt euch vor, ihr müsstet jeden Morgen die Cornflakes zählen, damit sei bis zu dem Tag reichen, bis Old Nick wiederkommt. Ma ist in meinen Augen wie eine kämpfende Löwenmutter, auch wenn sei eher ruhig und besonnen reagiert in vielen Situationen, aber man spürt ihre tiefe Liebe zu ihrem Kind und auch die Hoffnung, die Jack ihr gibt, denn nun ist sie nicht mehr alleine im Raum, sondern hat jemanden mit dem sie reden kann, der ihr zuhört und für den sie sorgen kann. Vorher war da nur der Fernseher und diese Vorstellung ist grausam und beängstigend! Eingesperrt zu sein ohne die Chance auf ein Entkommen! 

Ich hoffe ich habe nicht zu viel erzählt und euch die Spannung dennoch aufrecht erhalten können. Um euch selbst ein Bild von Ma und Jack machen zu können, müsst ihr das Buch schon selbst in die Hände nehmen! 






Klappentext: 
Für Jack ist Raum die ganze Welt. Dort essen, spielen und schlafen er und seine Ma. Und dort versteckt sie ihn im Schrank, wenn Old Nick kommt ... »Raum« trifft mitten ins Herz und wurde in den USA über Nacht zum Bestseller. 


Auch seinen fünften Geburtstag feiert Jack in Raum. Raum hat eine immer verschlossene Tür, ein Oberlicht und ist 12 Quadratmeter groß. Dort lebt der Kleine mit seiner Mutter. Dort wurde er auch geboren. Jack liebt es fernzusehen, denn da sieht er seine »Freunde«, die Cartoonfiguren. Aber er weiß, dass die Dinge hinter der Mattscheibe nicht echt sind - echt sind nur Ma, er und die Dinge in Raum. Bis der Tag kommt, an dem Ma ihm erklärt, dass es doch eine Welt da draußen gibt und dass sie versuchen müssen, aus Raum zu fliehen ... 



Die Autorin: 
Emma Donoghue wurde 1969 als jüngstes von acht Kindern in Dublin geboren. Sie studierte in Dublin und Cambridge. Nach einem Aufenthalt in London zog sie 1998 nach Ontario in Kanada, wo sie mit ihrer Lebensgefährtin und ihren beiden Kindern lebt. Emma Donoghue ist Autorin zahlreicher Romane und Erzählungen. Die Übersetzungsrechte wurden in 29 Länder verkauft. 


Leseprobe!



Bei "Raum" handelt es sich um ein gebundenes Buch mit Schutzumschlag mit 416 Seiten. Erschienen ist es am 29.8.2011 im Piper Verlag mit folgender ISBN: 9783492054669. Im Orginal heißt es: Room! Mittlerweile auch als TB und eBook erhältlich!



Hier noch einige Pressestimmen, die nur dazu dienen sollen zu untermauern, was ich eigentlich aussagen möchte: 

»Eine dunkle, wunderschöne Geschichte über die Beziehung zwischen Mutter und Kind, erzählt von dem hinreißendsten Fünfjährigen, den man sich nur vorstellen kann.« Newsday 

»Nur eine Handvoll Autoren haben es geschafft, die Welt aus der Sicht eines Kindes zu beschreiben: Henry James, Mark Twain, William Faulkner ... Nun haben diese Autoren Gesellschaft bekommen: Emma Donoghue.« Newsweek 




Das Cover ist eigentlich nichts Besonderes, denn es sind nur die 4 Buchstaben des Wortes Raum zu lesen in 4 verschiedenen Farben. Vielleicht hat es ja auch Jack geschrieben? Sieht schon sehr kindlich aus und spricht auch für sich, denn mehr braucht man auch nicht, denn Klappentext und Handlung sagen manchmal mehr aus, als ein Cover. Das Cover hat mich dieses Mal nicht angesprochen. Oft ist dieses nämlich der Fall, warum ich in ein Buch reinlese und meinen Leseeindruck verfasse, aber hier war es tatsächlich das geschriebene Wort was mich gefesselt hatte. 


Das Buch lässt einen zurück mit einem wirklich komischen Gefühl im Bauch und manche Handlungen sind mir auch heute noch unklar. Dennoch ist dies ein Buch, welches ich verschlungen habe und schwer aus der Hand legen konnte. Ich würde es tatsächlich erneut lesen wollen und daher gibt es von mir natürlich eine Leseempfehlung! 


Ich ende mit einigen Worten, die nicht von mir stammen, sondern von Audrey Niffenegger, welche hinten auf dem Einband des Buches zu lesen sind: 

" Wenn du Raum gelesen hast, mag die Welt noch so sein, wie sie ist. Aber du selbst hast dich verändert!" 



Wünsche euch allen einen tollen Tag! Genießt eure Freiheit! 


Ganz liebe Grüße, 
Mel