Donnerstag, 28. November 2013

12 Dinge ..............



James Proimos

12 things to do before you crash and burn


128 Seiten
ab 14 Jahren
gebunden
ISBN 978-3-8369-5756-4
EUR (D) 12.95


Nach dem Begräbnis seines Vaters weiß Hercules’ Mutter sich nicht anders zu helfen, als ihren Sohn für den Rest der Ferien zu seinem Onkel zu schicken. Der drückt Hercules 12 Aufgaben aufs Auge, die Hercules gefälligst bis Ferienende zu erledigen hat. Dabei interessiert ihn nur, wie er das schöne Mädchen aus dem Zug wiederfinden kann! Die 12 Aufgaben führen Hercules in einer wilden Schnitzeljagd quer durch Baltimore - und am Ende hat er nicht nur große Gedanken gedacht, gleich sieben Jobangebote auf einmal erhalten und jede Menge anderer Dinge erlebt, nein, er ist hinter das Lebensgeheimnis seines Onkels gekommen, hat die Liebe-auf-den-ersten-Blick aufgetan und schaut mit anderen Augen auf das, was hinter und vor ihm liegt. Temporeich, schräg, kurzweilig - jugendliches Lebensgefühl so treffend zwischen zwei Buchdeckeln zusammengefasst wie selten zuvor.


Der Autor:
James Proimos lebt mit seiner Frau auf einer kleinen Farm in der Nähe von Baltimore. Er schreibt und zeichnet Bilder-, Kinder- und Jugendbücher. 12 things to do before you crash and burn ist sein erstes Buch, das auf Deutsch erscheint.



"12 things to do before you crash and burn" lässt sich sehr schwer beschreiben, denn meine Erwartungshaltung an das Buch war doch recht hoch, nachdem ich Klappentext und auch Leseprobe las. Natürlich waren auch einige Rezensionen zu dem Buch ausschlaggebend mich für die Leserunde auf Lovelybooks  zu bewerben.
Die Kapitel sind kurz und knackig, aber leider macht dieses das Buch oberflächlich, da vieles nur angeschnitten wird und nicht ausgesprochen. Warum hat Hercules so ein schlechter Verhältnis zu seinem Vater? Warum trauert er dennoch darum keinen Frieden mit ihm gefunden zu haben? Was bedeuten die Träume, die hin und wieder in die Story einfließen? 
Um Hector auf andere Gedanken zu bringen schickt seine Mutter ihn zu seinem Onkel, dem Bruder seines Vaters. Dort verbringt er die ersten Tage fast wie depressiv im Bett und lässt die Tage verstreichen. Sein Onkel gibt ihm eine Liste, die er bis zum Ende der Ferien erledigt haben soll. Manche Dinge der Liste erledigen sich fast von alleine und wieder andere müssen erarbeitet werden. Es ist im Prinzip eine Rückkehr in das leben was wir hier begleiten, denn Hec könnte sich auch weiterhin in sein Schneckenhaus verkriechen und seine Wunden lecken. Durch die Liste und das unbekannte Mädchen im Zug erwacht Hecs Lebenswille erneut und Dinge können heilen und auch vergeben werden. So die Story im Groben, aber leider sind es Dinge die zwischen den Zeilen zu lesen sind und mir als Leser auffallen. Ich muss mir vieles selbst erarbeiten. Der Autor lässt mich in einigen meiner Gedanken doch eher im Regen stehen und das fand ich ehrlich gesagt sehr schade. Die jugendliche Sprache, zwischendurch ziemlich krass hat mich jetzt eher weniger gestört. Gestört hat mich eher, das ich mit dem Buch nicht wirklich warm geworden bin und ich mich einfach nicht mitreißen lassen konnte.

Von mir eine eingeschränkte Leseempfehlung für "12 things to do before you crash and burn"

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