Montag, 15. Juli 2013

Dr. Josephine Chaos



Josephine Chaos

Dann press doch selber, Frau Dokta!

Aus dem Klinik-Alltag einer furchtlosen Frauenärztin

Sachbuch
Taschenbuch
Preis € (D) 9,99 | € 

ISBN: 978-3-596-19634-0



Als Frauenärztin schon wieder ungeplant schwanger?! Eine wahre Geschichte, noch lustiger als die Schwarzwaldklinik …

»Ich schwöre: Ich bin lieb! Wirklich! Aber mit Nierenschalen zu werfen – das geht dann doch ein bisschen zu weit. Also schrei ich: ›Frau Pharma? FRAU PHARMA! Es reicht jetzt! Pressen Sie mal, statt hier so rumzufurien!‹ Frau Pharma ist das aber so was von egal! 
›Ich press nich mehr, Frau Dokta! Ich will JETZT ´nen Kaiserschnitt! Abba sofoooort!‹ 
Dann wirft sie mir noch eine ganze Batterie von Schimpfwörtern an den Kopf, deren Bedeutung ich erst googlen muss, bevor sie – und JETZT wird es lustig – einfach aufsteht und davonstürmt …« 

Ärzte sind auch nur Kollegen im Kittel: Erleben Sie die Klinik als verrücktes Großraumbüro mit strengen Oberschwestern, attraktiven Chefärzten und vielen tollen Geburten!










Meine Meinung:
Nachdem das Buch "Dann press doch selber, Frau Dokta" zum zweiten Mal in mein Bücherregal eingezogen war, kam ich einfach nicht mehr drumherum mich ans Lesen zu machen. Aufgepusht wurde ich zusätzlich noch über lobende Worte zum Buch einer anderen Leserin, das es nicht lange verweilen musste, denn es war mir auch nach etwas witzigem und amüsanten. Nicht Nachdenken, einfach nur berieseln lassen und vielleicht hier und da ein Schmunzeln und wenn es gut läuft auch mal ein lauter Lacher an den richtigen Stellen. So kam es denn auch, denn "Dann press doch selber, Frau Dokta" kann man natürlich nicht ganz ernst nehmen, obwohl einige Alltagsgeschichten aus dem Kreisssaal vielleicht doch nicht an den Haaren herbei gezogen worden sind, dennoch steckt bestimmt hinter jeder Geschichte auch ein Fünkchen Wahrheit. Ich selbst gehöre zu der Spezies Schwangere die wirklich energisch ist in den Wehen, da kann mein Mann ein Lied von singen ☺ Er hat mir dreimal verziehen und auch die Hebammen waren hinterher wieder freundlich, denn ihnen war es natürlich nicht unbekannt, das eine Frau in Wehen nicht ganz sie selbst ist. Für mich war es amüsant und ein wirklich anderes Buch, welches ich natürlich gerne weiterempfehlen will, denn ich vermute die eine oder andere wird sich hier wiederfinden. Urkomisch und authentisch wird es angepriesen und ich kann definitiv nicht widersprechen. Man tauscht sich als Frauen ja auch über Entbindungen aus und jede empfindet es natürlich auch anders, was ja völlig normal ist, dennoch könnte man aus all unseren Geschichten zusammengefasst ein Buch schreiben und Dr. Josephine Chaos hat die Gelegenheit einfach beim Schopf gepackt und sich dem gewidmet was wir Frauen lesen wollen, natürlich mit einem Schmunzeln, denn dien Schmerz einer Entbindung kennen wir ja nun doch selbst, das brauchen wir nicht ins Detail beschrieben und ehrlich gesagt, hat ja jede die schwerste Geburt von allen anderen erlebt. Ich klammere mich da natürlich aus, denn meine erste und dritte waren der reinste Spaziergang, das ich mich im Nachhinein gefragt habe, warum daraus immer gleich so ein Tamtam veranstalten wird und viele meiner Freundin sich gegenseitig im Schmerz überbieten wollen. Das wollen wir natürlich nicht lesen, aber vom Klinikalltag einer Gynäkologin mit allen kleinen und großen Katastrophen, den lustigen Spitznamen für die Schwestern und Ärzte, einfach ein Buch welches man nicht allzu ernst nehmen darf, dann sind wir hier gut bedient und ich kann ohne schlechtes Gewissen eine Leseempfehlung aussprechen!

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