Dienstag, 7. Mai 2013

Emilys Suche




ALEXANDRA PILZ

Zurück nach Hollyhill

Roman

ORIGINALAUSGABE
Ab 14 Jahren
Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 352 Seiten,13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-453-53426-1
€ 16,99 [D] 

Verlag: Heyne


Hollyhill – das Dorf, das durch die Zeit reist
Wie weit würdest du gehen? Um das Geheimnis deiner Herkunft zu lüften, den Jungen deiner Träume zu bekommen und deine Freundin zu retten? Für die 17-jährige Emily werden diese Fragen plötzlich entscheidend, als sie nach dem Abitur in das geheimnisvoll einsame Dartmoor reist, um das Dorf ihrer verstorbenen Mutter zu finden. Ein Dorf, das auf keiner Karte eingezeichnet ist. Das jedoch genau der Junge kennt, der in Emily von der ersten Sekunde an Gefühle auslöst, die irgendwo zwischen Himmel und Hölle schwanken …





Meine Meinung:
Aufgrund des Klappentextes wusste ich schon genau, worauf ich mich einlasse, als ich "Zurück nach Hollyhill" las. Ein weiterer Zeitreiseroman ist geboren. Dieses Mal ist es aber nicht nur eine Person, sondern ein ganzes Dorf, welches durch die Zeit reisen kann um eine besondere Mission zu erfüllen. Von der Idee her nicht schlecht und angezogen von einem wirklich tollen Cover war es ein Buch, welches ich unbedingt lesen wollte. Leider bin ich doch ein klein wenig unzufrieden, da die Idee zwar toll ist, aber mir die Personen einfach zu oberflächlich und zu blass erschienen sind. Ich mag es, wenn mich Hauptprotagonisten berühren, ich mich in sie hineinversetzen kann und sie begleiten auf ihrem Weg.
Emily reist aufgrund eines Briefes ihrer verstorbenen Mutter nach Hollyhill. Zufällig trifft sie auf Matt, der ihr den Weg weist, denn Hollyhill birgt ein großes Geheimnis und nicht jeder kann Teil der Gemeinschaft des Dorfes werden. Die Bewohner reagieren auch sehr eigenartig und jeder anders auf Emily. Ich an ihrer Stelle wäre sofort wieder abgereist, denn es ist beängstigend das die Menschen in Hollyhill nicht altern. Zombies? Vampire? Bis Emily hinter das Geheimnis kommt muss sie erst einmal eine sehr scheußliche Erfahrung machen, bis Matt ihr offenbart, was mit ihr passiert. Emily reagiert mir viel zu cool und zu besonnen. Sie ist mir in vielen Dingen einfach zu emotionslos. Ich fand es sehr Schade, das mich der Roman nicht mehr begeistern konnte. Irgendwas fehlte und als er dann fast abrupt endete ohne meine vielen Fragen zu beantworten, hinterließ Hollyhill eher einen unbefriedigenden Eindruck auf mich.
Ich bin ratlos darüber, wie ich Hollyhill bewerten soll, da meine Erwartung doch sehr hochgeschraubt war und ich nun eher enttäuscht zurückgeblieben bin. Ich hätte mir gewünscht mich mehr auf die Handlung einlassen zu können und den Personen im Buch näher zu kommen. Leider, leider muss ich gestehen, das ich mich zwar nicht gelangweilt habe, aber der erwartete Kick einfach ausgeblieben ist und es ein Buch war, welches man gelesen hat, aber es nicht im Kopf bleiben wird, da die Geschichte zwar gut war, aber eben so emotionslos, das ich sie schnell vergessen werde. Schade! Erwartet hatte ich soviel mehr!


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