Sonntag, 3. Juni 2012

Sieben Tage ohne / Monika Peetz





Der Klappentext:

Die Dienstagsfrauen gehen fasten. Fünf ungleiche Freundinnen, ein gemeinsames Ziel: Entschleunigen, entschlacken, abspecken, so lautet das Gebot der Stunde. Zu ihrem jährlichen Ausflug checken die Dienstagsfrauen im einsam gelegenen Burghotel Achenkirch zum Heilfasten ein. Sieben Tage ohne Ablenkung. Kein Telefon, kein Internet, keine Männer, keine familiären Anforderungen und beruflichen Verpflichtungen. Leider auch sieben Tage ohne Essen. Theoretisch jedenfalls. Quälender Heißhunger, starre Regeln und nachreisende Probleme führen zu immer neuen Heimlichkeiten und gefährden jeden Therapieerfolg. Statt Entspannung gibt es Missverständnisse, Streit und schlaflose Nächte. Die schwerste Prüfung jedoch steht Eva bevor. Hinter den dicken Burgmauern begibt sie sich auf die Suche nach ihrem unbekannten Vater. Sie entdeckt, dass man manche Familiengeheimnisse besser ruhen ließe ...



ISBN 9783462044102

Flexibler Einband, 9,99 Euro

320 Seiten

Kiepenheuer & Witsch 


Leseprobe



Zur Autorin:

Monika Peetz, geboren 1963, Studium der Germanistik, Kommunikationswissenschaften und Philosophie an der Universität München. Nach Ausflügen in die Werbung und das Verlagswesen von 1990-98 Dramaturgin und Redakteurin beim Bayerischen Rundfunk, Redaktion Fernsehfilm. Dort u.a. zuständig für "Tatort", "Polizeiruf", Kino-Coproduktionen und Einzelfilme. Seit 1998 Autorin in Deutschland und in den Niederlanden. Tutorin im Nürnberger Autorenstipendium seit 1997/98.


Meine Meinung:

"You won´t admit you love me. 
And so how I ever to know? 
You always tell me perhaps, perhaps, perhaps." 


Mit diesem Song von Doris Day beginnt das Buch, bzw. die Geschichte, der Grund für die Reise, auf die sich die Freundinnen begeben werden, denn dieser Songtext ist in einem Brief geschrieben, den Regine Evas Mutter bekommen hat, vor langer langer Zeit. Dieser Brief ist der Auslöser das sich die Dienstagsfrauen aufmachen um sieben Tage lang im Altmühltal zu entschlacken, entschleunigen und abspecken im Rahmen einer Heilfastenkur. Klingt an für sich ganz gut, ist aber in der Durchführung nicht wirklich einfach, wenn man dieses als Vorwand nutzt um seinen Vater zu finden. Vielleicht ist es manchmal auch besser Geheimnisse einfach ruhen zu lassen? 
Eva, Estelle, Kiki, Judith und Caroline sind die Dienstagsfrauen, die sich seit einem Französichkurs, den sie miteinander besuchten angefreundet haben. Sie treffen sich regelmäßig und ihre Freundschaft ist so stark, das sie auch Affären und Lügen überstehen kann. Es ist so authentisch mit all den Sorgen, Nöten oder Ängsten, das wir uns sicherlich in jeder dieser dieser Frauen irgendwo wiederfinden können. Vergebung ist auch ein Teil, der hier in diesem Roman wieder sehr groß geschrieben wird und das ist das was es so sympathisch macht. Auch wenn sie sich streiten, zusammen lachen, tratschen, essen, trinken und sich hinterher wieder versöhnen bleibt diese Freundschaft bestehen. Denn jede einzelne kann sich auf die andere verlassen, egal was passiert und hinterher hat man vielleicht sogar Kartoffeln für ein ganzes Jahr und die Sorgen die man sich vorher gemacht hat, werden ganz, ganz klein. 
Mir hat das Buch wirklich gefallen. Ich konnte erneut eintauchen in die Welt der fünf Freundinnen und auch wenn ich gestehen muss, das mich der erste Teil um einiges besser gefallen hat, hat dieser Roman sehr viel Witz und Charme, das ich gar nicht anders kann und ihn weiterempfehlen muss.













































Alle Informationen zum Buch sind direkt der 
Verlagseite http://www.kiwi-verlag.de/ entnommen!